Geht's noch?

Für ein Poser-Foto: Kids trampeln auf teurem Supersportwagen herum

Der Ferrari California kostete neu rund 185.000 Euro.
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Der Ferrari California kostete neu rund 185.000 Euro.

Ein teurer Spaß: Für ein lässiges Foto sind in Texas drei Jugendliche auf der Motorhaube eines Ferrari herumgetrampelt. Der Schaden liegt bei mehreren tausend Euro.

  • Drei Jugendliche  rampeln auf einem Ferrari herum.
  • Sie fotografieren sich in "Gangster"-Posen.
  • Dabei beschädigen sie den Supersportwagen.

Texas - Sie wollten ein richtig cooles Foto machen - und dafür haben sich drei Jugendliche zu einer Aktion entschlossen, vor der sie scheinbar nicht viel nachdachten. Das Trio erklomm einen Ferrari California (Neupreis: rund 185.000 Euro) und ließ sich auf dessen Motorhaube in Möchtegern-Gangster-Pose ablichten. Mega-Ärgerlich für den Besitzer: Laut einem lokalen US-Klatschportal hinterließ der Auftritt der Poser-Kids einen Schaden von rund 6.000 Dollar (5.500 Euro).

Foto-Aktion auf der Ferrari-Motorhaube: Trio lichtet sich in Möchtegern-Gangster-Posen ab

Ob die drei wohl überhaupt schon einen Führerschein haben? Schwer zu sagen. Einen eigenen Supersportwagen à la Lamborghini* oder Ferrari* mit dem sie sich fotografieren können, können sie sich aber offenbar nicht leisten. Dafür haben sie sich nun auf dem Luxus-Flitzers eines anderen ausgetobt  - und dessen Besitzer dürfte ebenfalls getobt haben: Die Fotos zeigen üble Spuren des Gangsta-Auftritts auf der Motorhaube des roten Ferrari. Zugetragen hat sich das ganze in El Paso im US-Bundestaat Texas. Auf einem der Fotos ist auch ein Polizist zu sehen, der den Schaden begutachtet.

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Viele Kommentare zu den Ferrari-Posern: Wurden wohl nicht richtig erzogen 

Die Kommentare zu dem Beitrag gehen in ihrer Aussage weit auseinander: Einige Nutzer sind etwa der Ansicht, dass so ein Schaden einem Ferrari-Besitzer sicherlich nichts ausmache  - schließlich habe er genug Geld, wenn er sich so ein Auto leisten könne. Natürlich sehen das nicht alle so: Andere sind der Ansicht, dass diese Jugendlichen nicht richtig erzogen wurden, und ihnen der Hintern versohlt gehört. "All this just to pretend you own a Ferrari" - "All das nur, um so zu tun, als ob einem ein Ferrari gehört", schreibt ein anderer.

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Ferrari California: Bis zu 560 PS und 316 km/h Spitze

Der Ferrari California wurde im Oktober 2008 auf Pariser Autosalon vorgestellt. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um ein Cabrio mit Aluminium-Klappdach. Das Design soll an den zwischen 1957 und 1962 gebauten Ferrari 250 GT Spyder California erinnern. Angetrieben wird der Ferrari California von einem V8-Front-Mittelmotor mit mindestens 460 PS. Im Jahr 2014 bekam der California ein umfangreiches Facelift spendiert und trägt seitdem den Zusatz "T". Der Ferrari California T erreicht mit seinen 560 PS eine Höchstgeschwindigkeit von 316 km/h - die Gänge werden von einer 7-Gang-Automatik (Doppelkupplung) sortiert. Der Neupreis für einen Ferrari California T: knapp 185.000 Euro. Inzwischen hat der California ein Nachfolgemodell: den Ferrari Portofino.

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Nur sieben Exemplare gibt es vom Lykan Hypersport, wie der Hersteller W-Motors verlauten lässt. Der Supersportler schafft eine Höchstgeschwindigkeit von 400 km/h.
Der Pagani Huayra übertrifft den Regera knapp um fünf km/h. Dafür hat er auch einen stolzen Preis: 1,14 Millionen Euro kostet er.
Der Bugatti Chiron überzeugt mit 420 km/h Höchstgeschwindigkeit nicht nur auf der Straße - sondern auch Fußballer Cristiano Ronaldo. Der hat nicht lange gezögert und sich ein neues Modell gegönnt.
Momentan der schnellste Supersportwagen, den es zu kaufen gibt: Der Koenigsegg Agera RS hat mit 447 km/h die Nasenspitze vorn.
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