Katze aus dem Sack

BMW M4 Coupé: Zurück zu den Wurzeln!

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Erlkönige auf der Teststrecke: Der neue M3 Coupé heißt jetzt M4, der Viertürer heißt M3.

Jetzt ist die Katze aus dem Sack. Kurz nachdem BMW Studien zum neuen M3 Coupé, der jetzt M4 heißt, veröffentlicht hat, gibt es jetzt die scharfen (Motor-)Details.

So kraftvoll und spektakulär soll die Optik des neuen M3 Coupé aussehen. Hoffentlich bleibt’s dabei!

Zunächst einmal die Überraschung: Unter der Motorhaube werkelt kein Achtzylinder mehr wie im extrem erfolgreich verkauften Vorgänger (über 40.000 Exemplare)! BMW kehrt mit einem Reihensechszylinder zu den M3- Wurzeln der zweiten und dritten Generation zurück. Doppelturbo, variable Ventilsteuerung Valvetronic und eine stufenlose Nockenwellenverstellung das 430-PS-Aggregat zu Höchstleistungen. Das Drehmoment liegt bei 540 Nm und steht bereits bei knapp 2000 Umdrehungen zur Verfügung. Damit steigert sich das M4 Coupé um 30 Prozent im Vergleich zum Vorgänger. Leichter ist der Neue auch noch, natürlich nicht um 30 Prozent. Mit 80 Kilogramm weniger und damit bei knapp unter 1,5 Tonnen haben die Techniker jedoch Ordentliches vollbracht. Beim Antriebsstrang setzt BMW auf Motorsport-Technik. Das fängt bei der torsionsfesten geschmiedeten Kurbelwelle an, die das Drehmoment überträgt und setzt sich bei der Trockensumpfschmierung des Getriebes fort.
Der Handschalter hat in dieser M-Generation übrigens zum ersten Mal eine automatische Zwischengasfunktion beim Zurückschalten. Die sogenannte Anschlussdrehzahlregelung kommt ebenfalls aus dem Motorsport und dient der Fahrzeugstabilisierung.

Es ist kein Wunder, dass DTM-Pilot und Champion Bruno Spengler, der M3 und M4 auf der Nordschleife des Nürburgrings ausgiebig getestet hat, begeistert ist: „Der Motor ist beeindruckend, bereits im unteren Drehzahlbereich liegt unmittelbar Leistung an und man spürt, dass über einen extrem weiten Drehzahlbereich Leistung und Drehmoment verfügbar sind.“

RDF

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