Falschparker

119 Strafzettel in einem Jahr: Zahlen muss der Fahrer aber bislang nicht

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Falschparker sind nicht nur in Deutschland ein Ärgernis. (Symbolbild)

Fast 9.000 Euro an Bußgeldern will die englische Stadt Leicester von dem Autobesitzer. Beim Eintreiben der Strafe gibt es allerdings ein Problem, von dem der Fahrer profitieren könnte.

Innerhalb eines Jahres sammelte ein Toyota Corola rekordverdächtige 119 Strafzettel wegen Falschparkens. Die Bußgelder summieren sich bislang auf rund 9.000 Euro. Allerdings konnte sich der Besitzer des Autos bislang um die Strafe drücken – was dem Stadtrat der britischen Stadt Leicester sauer aufstößt.

Falschparker kann nicht ermitteln werden

Der Grund ist ziemlich banal. Wie das britische Portal DailyMail berichtet, sei der Toyota im Ausland registriert und die britische Fahrzeugbehörde DVLA habe keinen Zugriff auf die Zulassungsdaten. Deshalb könne der Halter nicht ermittelt werden.

Allerdings sei der Toyota nicht der einzige Wagen, der Strafzettel anhäuft. Auch ein Peugeot 407 sammelt fleißig Bußgelder. In den vergangenen zwölf Monaten habe er 92 Strafzettel erhalten. Man versuche momentan den Besitzer ausfindig zu machen.

Es sei frustrierend, dass Dauerverkehrssünder am schwierigsten zu ermitteln sind, erklärte ein Sprecher der Stadt der DailyMail. Man werde aber die volle Bandbreite der Strafverfolgung einsetzen, um die Bußgelder einzutreiben.

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Panzer parkt monatelang in Wohngebiet

Probleme mit kurios geparkten Fahrzeugen gibt es in Großbritannien immer wieder. Ein besonderer Fall sorgte im Februar 2019 für Aufsehen. In Manchester stand nämlich monatelang ein gepanzerter Mannschaftstransportwagen auf der Straße.

Ein Stadtrat wollte das Fahrzeug entfernen lassen, dass bereits seit 20 Jahren dort unterwegs ist und schon zum Stadtbild gehörte. Entsprechend fielen die Reaktionen der Anwohner aus, die keinen Grund darin sahen, den Wagen abzuschleppen.

Der Besitzer des Panzers habe eine Versicherung für den Mannschaftswagen und zahle auch Steuern dafür. So lange das Fahrzeug nicht im Halteverbot stehe, sehen viele Facebook-Nutzer keinen Grund, den Panzer zu entfernen.

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anb

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