Wegen Corona: Dortmund hält die Kultur an

Mirga Grazinyte-TylaDirigentin, tritt heute nicht im Konzerthaus Dortmund auf.Foto: Hechenberger/Universal

Dortmund – Jetzt hat der Corona-Virus auch die Dortmunder Kultur erwischt. Die Kulturbetriebe der Stadt Dortmund, das Theater Dortmund und das Konzerthaus Dortmund sagen alle ihre öffentlichen Veranstaltungen bis Mitte April ab. Die Regelung gilt von heute an. Damit entfallen alle Konzerte im Konzerthaus, darunter das heutige Konzert des City of Birmingham Symphony Orchestra mit Dirigentin Mirga Grazinyte-Tyla und auch der ausverkaufte Auftritt von Max Mutzke am Samstag. Das Haus bemüht sich um Ersatztermine.

Auch die Vorstellungen in allen Sparten des Theaters entfallen bis zum 15. April. Keine Veranstaltungen und Führungen gibt es auch in den Museen der Stadt. Die Ausstellungen können allerdings weiterhin besucht werden. Weitere Informationen gibt es auf den Websites der Häuser, www.konzerthaus-dortmund.de und www.theaterdo.de.

Alle Vorstellungen im Großen Haus und in der Stadthalle sagt das Theater Hagen ab. Bis 18. April wird es nur noch Vorstellungen im Lutz und Kammerkonzerte im Museumsquartier geben.

www.theaterhagen.de

Bis auf weiteres stellt auch das Gelsenkirchener Musiktheater im Revier den Spielbetrieb ein. In beiden Häusern können Karten gegen Gutscheine für Vorstellungen an späteren Terminen eingetauscht werden.

www.musiktheater-im-revier.de

Oft werden Veranstaltungen auf unter 1000 Besucher begrenzt. Dazu gehört das Bochumer Musical „Starlight Express“. Der Saal bietet Platz für 1650 Zuschauer. In der Reihenfolge der Buchungseingänge werden die überschüssigen Gäste kontaktiert und gebeten, auf einen anderen Termin umzubuchen.

Das Schauspielhaus Bochum spielt weiter wie geplant. Das Große Haus mit rund 800 Plätzen liegt unter dem vom Land festgesetzten Grenzwert für Veranstaltungen.

www.schauspielhausbochum.de

Wie geplant stattfinden soll das Internationale Frauenfilmfestival Dortmund/ Köln, das vom 24. bis 29. März in Köln stattfinden soll. Dabei sollen die Vorstellungen auf maximal 100 Besucher begrenzt werden. Die Empfänge fallen aus.  wa/dpa

Quelle: wa.de

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