Leben und Schaffen im Paradies Bali

„Genie, Legende, Geheimtipp“: Erste deutsche Biographie über Walter Spies

„Walter Spies - Ein exotisches Leben“ erscheint am 15. Februar.

Schon früh wurde Bali als „das letzte Paradies“ bezeichnet. Künstler Walter Spies entdeckte es für sich. Jetzt erscheint die erste deutsche Biographie.

München - Glasklares, blau-grünes Wasser, perfekte Sandstrände und Palmen so weit das Auge reicht. Schon früh wurde Bali von der westlichen Zivilisation als „das letzte Paradies“ bezeichnet. Mittlerweile ist die Insel im Indischen Ozean ein Touristenmekka, doch das war nicht immer so.

Der Musiker und Maler Walter Spies entdeckte das letzte Paradies bereits in den 1920er Jahren für sich. Nachdem er 1923 als Matrose anheuerte, reiste er über Java nach Bali und ließ sich dort nieder. Schnell übernahm er die „herrliche Faulheit“ der Eingeborenen. Das führte dazu, dass das Geld immer knapp war. Er malte nur, wenn er musste.

Doch das genügte, um ihn international zu einem anerkannten Künstler zu machen. Seine Bilder wurden zum umschwärmten Mittelpunkt der balinesischen Künstler, und Prominente wie Charlie Chaplin oder Vicky Baum besuchten die Insel nur wegen ihm und seinen Werken. 

In Deutschland ist Walter Spies bis heute weitestgehend unbekannt. Autor Michael Schindhelm möchte das ändern. Deshalb stellt er das faszinierende Leben des Walter Spies zum ersten Mal in einer deutschsprachigen Biografie vor. Die 240-seitige Lebensgeschichte „Walter Spies - Ein exotisches Leben“ mit 29 Bildern von Walter Spies erscheint im Hirmer-Verlag* am 15. Februar und kann beim Hirmer-Verlag für 19,90 Euro bestellt werden. Zusätzlich stellt Schindhelm seine Biographie am 13. März um 19 Uhr im Museum der bildenden Künste in Leipzig und am 18. März um 13.30 Uhr bei der Leipziger Buchmesse vor.

*Der Hirmer-Verlag ist Teil des Ippen-Verlags.

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