Star-Gitarrist Les Paul gestorben

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Les Paul

White Plains/USA - Die US-Gitarren-Legende Les Paul ist am Donnerstag im Alter von 94 Jahren gestorben.

Paul, erfolgreicher Musiker und Pionier der E-Gitarre sowie moderner Aufnahmetechniken, erlag im Krankenhaus von White Plains im US-Staat New York Komplikationen in Folge einer Lungenentzündung, wie das Gitarrenunternehmen Gibson mitteilte. Für ein nach seinem 90. Geburtstag veröffentlichtes Album, “Les Paul & Friends: American Made, World Played“, erhielt er 2006 zwei Grammys. Zusammen mit seiner damaligen Frau Mary Ford gelangen Paul von 1949 bis 1962 36 goldene Schallplatten und elf Nummer-Eins-Hits, darunter zum Beispiel “Vaya Con Dios“, “Nola“ und “Lover“. Viele der Songs nutzten die Technik des von ihm wesentlich mitentwickelten mehrspurigen Aufnahmeverfahrens (Multi-Tracking) und der Nachbearbeitung im Tonstudio (Overdubbing).

Die neue Technik war eine entscheidende Voraussetzung für den späteren Erfolg des Rock'n'Roll. Verewigt hat sich Paul jedoch auch mit seiner Weiterentwicklung der E-Gitarre. Gibson begann 1952 mit der Produktion einer von ihm konzeptionierten Gitarre, der “Les Paul Gitarre“. Größen des Musikgeschäfts wie Pete Townsend von The Who oder Jimmy Page von Led Zeppelin machten das sechssaitige Instrument später zu ihrer Standard-Gitarre. Mit der Zeit wurde das Modell eines der meist genutzten der Musikindustrie. 2005 wechselte beim Auktionshaus Christie's eine Gibson Les Paul aus dem Jahr 1955 für 45.600 Dollar den Besitzer.

ap

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