Solidaritätskonzert der Staatsoper für Japan

München - Für die Opfer der Erdbebenkatastrophe in Japan gibt die Bayerische Staatsoper ein Solidaritätskonzert unter Leitung von Kent Nagano.

“Die Mitarbeiter der Bayerischen Staatsoper haben durch zahlreiche Gastspiele langjährige künstlerische und persönliche Beziehungen mit Japan. Daher möchten wir unserer Betroffenheit, unserer Trauer und unserem Mitgefühl durch die Musik Ausdruck geben“, teilte Staatsintendant Nikolaus Bachler am Freitag mit. Das Staatsorchester spielt am 3. April in der Münchner Frauenkirche “Ein Deutsches Requiem“ von Johannes Brahms.

Am Pult steht Generalmusikdirektor Kent Nagano. Seine Großeltern sind aus Japan nach Kalifornien ausgewandert. Solisten sind die Sopranistin Soile Isokoski und Bariton Christian Gerhaher. Außerdem sind der Windsbacher Knabenchor und Mitglieder des Münchner Domchors zu hören. Alle Künstler haben sich bereiterklärt, unentgeltlich aufzutreten, um Spenden für die japanischen Opfer zu sammeln. Der Eintritt ist frei.

dpa

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