„Lassen die Aktivitäten ruhen“

Plattenfirma stoppt Zusammenarbeit mit Kollegah und Farid Bang

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Farid Bang (l.) und Kollegah stehen ohne Plattenfirma da.

Nach dem Kollegah und Farid Bang einen Echo bekommen haben, stehen die beiden nun ohne Plattenfirma da. Das Musikunternehmen BMG stoppte die Zusammenarbeit mit den beiden Musikern.

Farid Bang und Kollegah beherrschten in den vergangenen Wochen die Schlagzeilen. Die beiden Rapper standen nach ihrer Nominierung für den Echo in den Kategorien „Album des Jahres“ und „Hip-Hop/Urban national“ in der Kritik, weil ihr nominiertes Album „Jung, brutal, gutaussehend 3“ auf einer Bonus-Disc Zeilen enthielt, die von vielen Seiten als antisemitisch eingestuft wurde. Unter anderem:  „Mein Körper definierter als von Auschwitz-Insassen!“

Nachdem das Duo den Echo in der Kategorie „Hip-Hop/Urban national“ bekommen hatte, gaben andere Preisträger ihren Echo sogar zurück, weil sie mit der Auszeichnung von Kollegah und Farid Bang nicht einverstanden waren. Auch über eine Woche nach der Echoverleihung zeiht das Thema noch seine Kreise und bringt auch negative Folgen für die beiden Rapper mit sich.

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BMG-Vorstand nimmt die Rapper in Schutz

Die Plattenfirma BMG, die das umstrittene Album „Jung, brutal, gutaussehend 3“ veröffentlicht hatte, hat die Zusammenarbeit mit den beiden Künstlern vorerst gestoppt. „Wir hatten den Vertrag über ein Album. Jetzt lassen wir die Aktivitäten ruhen, um die Haltung beider Parteien zu besprechen“, sagte Vorstandschef Hartwig Masuch der Frankfurter Allgemeinen Zeitung am Donnerstag. „Wir entschuldigen uns bei den Menschen, die sich verletzt fühlen.“

Allerdings verteidigte der BMG-Chef Kollegah und Farid Bang auch gegen den Vorwurf des Antisemitismus. „Ich finde diese Zeilen auch geschmacklos“,so Masuch. „Meine Mitarbeiter und ich stehen mit den Künstlern in Kontakt, und die distanzieren sich klar von jeder Form von Antisemitismus. Das tun wir auch.“

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sh

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