Karikaturen zu Corona

Peter Mennes Publikation „Mettendchen aus dem Homeoffice“

in einer aquarellierten Zeichnung von Peter Menne ist eine Sängerin zu sehen.
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Hohe Töne: Die Sängerin aus dem Buch „Mettendchen aus dem Homeoffice“ hat Peter Menne gezeichnet.

Autoren wie Fritz Eckenga, Erwin Grosche und Ralf Thenior haben Texte zur Corona-Pandemie geschrieben. Peter Menne hat sie liebevoll und ideenreich illustriert.

Aus dem Notstand Corona hat Peter Menne ein Projekt gemacht. Der Zeichner und Karikaturist bot im März 2020 einen Kulturlieferdienst per E-Mail an. Zahlreiche Interessenten meldeten sich. Es folgten kurze Texte zur Pandemie mit seinen Illustrationen frei Haus. Und weil die Resonanz so groß war, gibt es nun das Buch zum Kulturlieferservice. Menne wählte seine besten Bildchen mit Texten von Fritz Eckenga, Erwin Grosche, Mia Mittelkötter, Ralf Thenior, Andreas Scheffler, Frieda Braun und vielen anderen mehr aus. „Mettendchen aus dem Homeoffice“ hat eine westfälische Note, aber kennt in der Pandemie eigentlich keine Grenzen.

„Die Lippe, wenn sie aufgespritzt Dir unterm Mundschutz gar nichts nützt!“, sagt Mia Mittelkötter. Und Frieda Braun weiß zu den Fensterkonzerten von Musikern: „Zuhause statt auf Bühnen singen, kann Ärger mit den Nachbarn bringen.“ Peter Menne zeichnet dazu eine inbrünstig trällernde Dame mit einer Gliederkette aus Würstchen am Hals.

Vor allem Mennes liebevoll skizzierte Figuren verstrahlen Witz und Eigensinn. Mit dem Farbduktus von Aquarellen sind seine colorierten Zeichnungen eine Freude. Und zu Abstand, Hygiene, Alltagsmasken, Corona-Warn-App, Lüften und Impfen gibt es launige Gedanken. Peter Menne: Mettendchen aus dem Homeoffice. Karikaturen mit Texten. Ardey-Verlag, Münster. 122 S., 19,80 Euro.

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