Neue CD: Jun Miyake: Lost Memory Theatre

Jun Miyake: Lost Memory Theatre

Jun Miyake: Lost Memory Theatre – act 1 (Yellowbird/Enja). Schon wie sich der erste Song „Assimétrica“ mit seinem sachten Sambagroove ins Ohr schleicht, hat etwas Magisches.

Der japanische Trompeter und Komponist Jun Miyake bietet auf seinen Alben Reisen durch verschiedene musikalische Welten. Er hat schon Werbespots vertont und mit der Choreografin Pina Bausch gearbeitet. Und auf diesem Album, das sich anhört zu wie der Soundtrack zu einem Film, den wir nie im Kino, nur im Kopf sehen werden, hat er illustre Gäste geladen. Arto Lindsay singt bei den brasilianischen Titeln, den Oud-Spieler Dhafer Youssef, David Byrne auf einem wunderbar zickigen Swing-Schlager, Nina Hagen in einem Elektroreggae mit herrlich gutturalen Pop-Reggae-Sounds. Und die famose Mechthild Großmann (ja, die Staatsanwältin aus dem Münster-„Tatort“) versichert uns in einer traumhaften Nino-Rota-Paraphrase immer wieder „Ich bin schön“, dass es einem das Herz bricht.

Da treffen bulgarische Oberton-Chöre auf Elektrojazz, es ist einfach alles möglich, nur keine Langeweile. Muss man gehört haben. -  Ralf Stiftel

Quelle: wa.de

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