Neue CD: Georg Breinschmidt: Fire

Georg Breinschmid: Fire (Preiser Records/Naxos). Der Wiener Bassist Georg Breinschmid hat eine große Vergangenheit, musizierte bei den Wiener Philharmonikern und dem Vienna Art Orchestra.

Seit 2005 arbeitet er in verschiedenen Solo-Projekten, die irgendwie seine Inspirationen zwischen Klassik und Jazz spiegeln. Und weil ihm so viel einfällt, macht er dann gern Doppel-CDs oder fügt, wie beim aktuellen Projekt „Fire“, eben eine Bonus-CD hinzu. Den Hörer wird’s freuen, denn Breinschmid spielt in einer ganz eigenen Liga. Die Musik von „Fire“ bietet Aufnahmen mit dem Trio „Brein's Cafe“ mit den ungarischen Brüdern Frantisek (p) und Roman Janoska sowie mit Breinschmid und dem Trompeter Thomas Gansch im Duo. Und weil die Beteiligten fast unbegrenzte musikalische Möglichkeiten haben, gibt es eine wilde Mixtur aus Jazz, Polka, Samba, Czardas, Funk. Schon Titel wie „Schnörtzenbrekker“ und „jaBISTdudenndeppat“ deuten den schrägen Humor an. Da wechseln Tempi und Metren schneller, als die Polizei erlaubt, sie zitieren wie wild und dann singen sie noch das Wienerlied von der „alten Engelmacherin“ einfach hinreißend, wobei noch aus den Pannen kreative Funken geschlagen werden. ▪ Ralf Stiftel

Quelle: wa.de

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