Neue CD: Bryan Ferry: Avonmore

+
Bryan Ferry: Avonmore

Bryan Ferry: Avonmore (BMG Rights/Rough Trade). Schon die ersten Takte wecken Erinnerungen an Klassiker wie „Avalon“.

„Loop De Li“ zeigt den Gentleman Bryan Ferry auf der Höhe seiner Kunst: Ein pompöser, hallträchtig orchestraler Background trifft auf eine extrem lässige Stimme. „Midnight Train“ setzt mehr auf verhaltenen Funk, der Titeltrack zieht das Tempo etwas an. Aber eigentlich ist das 14. Studioalbum des Sängers aus einem Guss, was Fans wohl toll finden, was man aber auch kritisch sehen kann. Ferry schafft es, Star-Solisten wie Flea, Mark Knopfler und Maceo Parker so einzubauen, dass man sie praktisch nicht bemerkt. Und der Gesang des Meisters ist so ätherisch abgemischt, dass er sich in den Gesamtsound einfügt bis zur Unauffälligkeit. Auch die Coverversionen von Steven Sondheims „Send In The Clowns“ und Robert Palmers „Johnny & Mary“ kommen seltsam handzahm daher. Ferry hat schon deutlich Prägnanteres vorgelegt – vielleicht wird der 69-Jährige altersmild. - Ralf Stiftel

Quelle: wa.de

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare