Neue CD: Askehoug: Je te tuerai un jeudi

Askehoug: Je te tuerai un jeudi (Solaris Empire/Broken Silence). Ein sehr einfaches Riff aus drei aufsteigenden Akkorden, dann setzt der gutturale Sprechgesang ein. „Je veux du style“, singt Matthieu Aschehoug, Sohn eines Norwegers und einer Bretonin, auf dem zweiten Album seiner Band Askehoug.

Mit Stil macht er Musik, wobei der von Chanson zu Chanson wechselt. Denn das Trio – neben Aschehoug noch Bassist James Sindatry und Drummer Nico „le K“ - ist nicht auf eine Musikrichtung festgelegt. Sie pflegen auf diesem vorzüglichen Album einen Mix. Schon der Titeltrack beginnt wie ein melancholisches Chanson der alten Schule, schweift später aber aus in ein swingendes Piano-Solo. Und die Zeile ist natürlich umwerfend: „Je te tuerai un jeudi“ - ich werde dich an einem Donnerstag töten. „Meuf & Mec“ bietet neben den Wortkaskaden des Frontmanns eine rockige Gitarre und jazzige Flötentöne und am Ende noch etwas Keith-Emerson-Orgel. Er verschmäht Disco-Beats so wenig wie sentimentale Streicherarrangements. Er beruft sich auf Alain Bashung und die Beastie Boys, aber eigentlich klingt er origineller, rau, herzlich, cool. -  Ralf Stiftel

Quelle: wa.de

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