Jazzclub Hamm startet Programm bereits Freitag

HAMM – Spät, aber nicht zu spät ist das Programm des Jazzclubs fünf Konzerten erschienen – und es beginnt bereits am Freitag, 5. März, mit der Band „Emotions“.

Mit diesem Projekt erfüllt sich der Düsseldorfer Schlagzeuger Peter Baumgärtner einen lang gehegten Wunsch: Eine Band, die mit einem geschmackvollen Programm aus selten gespielten Jazzstandards, Stücken von befreundeten Kollegen und Eigenkompositionen nach zurückhaltender Klangschönheit strebt – leicht, schwebend und interaktiv.

Mit von der Partie ist der Tenorsaxophonist Matthias Nadolny, der mit seinem wandlungsfähigen, stets identifizierbaren individuellen Ton und seiner melodischen Phantasie zu einer festen Größe in der deutschen Jazzszene geworden ist. Konstantin Wienstroer am Bass ist Folkwang-Preisträger in der Sparte Jazz und ein gefragter Session-Bassist.

Der blinde Pianist Jörg Siebenhaar begann seinen musikalischen Werdegang bereits in früher Kindheit mit Akkordeon und Kirchenorgel. Baumgärtner selbst ist ein sehr erfahrener Musiker, was die Zusammenarbeit mit Kollegen wie Silvia Droste, Jack van Poll, den „Sultans of Swing“, Martin Sasse und Greetje Kauffeld belegt.

Jazzfunk gibt‘s am Freitag, 16. April, mit „Mo Blow“. Als dieses Quartett 2008 zum Doppelsieger des Jazz- & Blues-Awards gekürt wurde, galt es bereits als „eine der heißesten Clubbands“, das seinen Ruf auch mit Auftritten auf zahlreichen Festival im In- und Ausland gefestigt hat. Die Musiker um Saxophonist und Bandleader Felix F. Falk wollen dem Publikum dann mit ihren knackigen Intros, funkigen Themen, knappen Breaks, ausgeklügelten Unisonoparts und überraschenden Soli ordentlich einheizen.

Eine angenehme Stimmung will „Douce Ambience“ am Freitag, 30. April, im „Haus an der Geinegge“, Bockumer Weg 280, verbreiten. Die Musik, die geboten wird, ist eine Verbeugung vor Django Reinhardt, dem Übervater des Zigeunerjazz. „Douce Ambiance“ erklingt mit Violine, Akkordeon, Kontrabass und den beiden so wichtigen Gitarren.

Sieben junge und spielfreudige Musiker lässt der Jazzclub mit „The Hot Brownies“ am Freitag, 14. Mai, auf das Publikum los. Das Septett um Trompeter Christoph Moschberger hat sich dem Jazz der 1950er Jahre – dem Hardbop – verschrieben. Mit Respekt vor der Tradition und frischem Atem werden Stücke von Clifford Brown, Cannonball Adderly oder dem Joe Newman Oktett geblasen.

Vor der Sommerpause spielt das Quartett „The Groove“ am Freitag, 4. Juni, Souljazz der 1960er Jahre, modernen Rhythm 'n' Blues und zeitgenössischen Funk. „Kochende Orgelsounds, packende Saxophon- und Gitarren-Soli werden von einen kongenialen Schlagzeug-Drive“, verspricht der Jazzclub. ▪ WA

Soweit nicht anders angegeben, beginnen die Konzerte um 20 Uhr im Kurhaus-Spiegelsaal, Einlass ist jeweils ab 19 Uhr. Karten gibt‘s unter anderem beim Westfälischen Anzeiger. http://www.jazzclub-hamm.de

Quelle: wa.de

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