Gleichberechtigung in Hollywood

Statt „Batman“: Nun soll „Batgirl“ die Kinos erobern

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Joss Whedon hatte sich schon „Buffy“ ausgedacht

Los Angeles - „Batman“ ist eine richtig alte Fledermaus. Nun will Regisseur Joss Whedon erstmals „Batgirl“ als Superheldin über die Leinwand flattern - und für Gleichberechtigung sorgen.

Gleichberechtigung im Fledermaus-Universum: Nach zahlreichen „Batman“-Verfilmungen könnte nun die Batgirl-Superheldin ihren ersten eigenständig Film erhalten. Wie die US-Branchenblätter Variety und Hollywood Reporter am Donnerstag berichteten, verhandelt „Avengers“-Regisseur Joss Whedon (52) als Autor, Produzent und Regisseur mit dem Studio Warner Bros. über das Projekt.

Die Batgirl-Figur tauchte erstmals in den 1960er Jahren in Comic-Heften auf. Alicia Silverstone übernahm 1997 in „Batman & Robin“ an der Seite von Batman-Darsteller George Clooney eine kleine Superheldinnen-Rolle.

Whedon hatte sich auch „Buffy“ ausgedacht

Warner Bros. bringt im Juni mit „Wonder Woman“ einen Superhero-Film mit einer weiblichen Hauptdarstellerin, gespielt von Gal Gadot, in die Kinos. Whedon, der zuletzt „Avengers: Age of Ultron“ (2015) inszenierte, dachte sich schon in den 1990er Jahren mit der Vampir-Figur „Buffy“ eine starke Heldin aus. 

Nicht ganz unwahrscheinlich allerdings, dass im Falle „Batgirls“ eher monetäre als feministische Erwägungen eine Rolle spielen: Sequels, Spinoffs und Co. haben in Hollywood fast ebenso sehr Konjunktur wie Comic-Verfilmungen. „Batgirl“ würde in beide Kategorien fallen. 

dpa/fn

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