"Kommissar Rex": Neue Folgen ab Juli

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Der Schauspieler Kaspar Capparoni (alias Commissario Lorenzo Fabbri) füttert den neue Schäferhund Rex III (alias Kommissar Rex) in München während eines Fototermins zum Start der Serie "Kommissar Rex" im ZDF mit Spaghetti.

München - Neues Herrchen, neuer Einsatzort, neuer Sender: Der bekannte Polizeihund "Kommissar Rex" kehrt im Juli auf den Bildschirm zurück.

Die viele Jahre beim Privatsender Sat.1 erfolgreiche Serie um "Rex" und die menschlichen Ermittler wurde nun vom ZDF übernommen. Die Mainzer stellten dem Hund einen neuen Polizeikommissar zur Seite und verlegten den Schauplatz von Wien nach Rom. "Es ist eine Weiterentwicklung des Formats", sagte der zuständige ZDF-Redakteur Wolfgang Feindt am Mittwoch in München.

"Henry" heißt der Schäferhund, der ab 9. Juli in der Serie als cleverer und zuverlässiger Polizeihund zu sehen sein wird. Er ist damit der dritte "Kommissar Rex", für Sat.1 standen die Hunde "B.J." und "Rhett" vor der Kamera. Der Italiener Kaspar Capparoni spielt Kommissar Lorenzo Fabbri an der Seite von Hund "Rex". Er habe zu "Henry" während der Dreharbeiten eine freundschaftliche Beziehung aufgebaut, erzählte der Italiener, der selbst sechs Schweizer Schäferhunde besitzt und beim Casting damit überzeugt hatte, dass er einen seiner eigenen Hunde mitgebracht hatte. Bereits jetzt laufe die Neuauflage der Serie erfolgreich in Italien und Spanien, berichtete Feindt.

Die insgesamt 30 geplanten Folgen von "Kommissar Rex" sind in einer Co-Produktion von ZDF, ORF und dem italienischen Sender RAI entstanden, produziert wurde die Serie von Beta Film und EOS. "Rex"-Darsteller "Henry" kommt aus Bayern und wurde wie seine Vorgänger von der amerikanischen Tiertrainerin Teresa Ann Miller ausgebildet. Der Impuls zur Neuauflage des "Rex"-Stoffes sei von der RAI gekommen, sagte Feindt: "Wir waren uns sehr schnell einig, dass wir das weiterführen wollen." Das ZDF hat bereits Erfahrung mit der Adaption einstiger Sat.1-Erfolgsserien: "Der Bergdoktor" lief früher beim Privatsender und nun mit neuen Hauptdarstellern bei den Mainzern.

dpa

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