"Wetten, dass..?"-Unfall beschäftigt Staatsanwaltschaft

Düsseldorf - Der folgenschwere Unfall bei “Wetten, dass..?“ beschäftigt nun die Staatsanwaltschaft. In den vergangenen Tagen seien mindestens fünf Anzeigen eingegangen, sagte ein Sprecher.

Diese richteten sich unter anderem gegen die Verantwortlichen des ZDF wegen gefährlicher Körperverletzung. Ob die Anzeigen auch Anlass zu staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen seien, müsse erst ausgewertet werden. Trotz der schweren Verletzungen des Wettkandidaten Samuel Koch wird es den Angaben zufolge weiterhin keine staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen von Amts wegen geben.

Bilder vom Unfall bei "Wetten dass..?"

Schwerer Unfall verursacht Abbruch von "Wetten, dass..?"

Lesen Sie auch:

Keine neue OP bei Samuel Koch geplant

Gottschalk telefoniert mit Samuels Vater

Gottschalk moderiert ZDF-Jahresrückblick

Samuel aus Koma erwacht - Schwere Lähmungen

Hinweise auf ein mögliches Fremdverschulden und damit einer Straftat lägen nicht vor. “Wir gehen derzeit von einem Unfall mit Alleinverschulden aus“, sagte Mocken. “Wetten, dass..?“-Kandidat Samuel Koch war am Samstagabend in der Düsseldorfer Messehalle bei dem Versuch, mit Sprungfedern an den Füßen über fahrende Autos zu springen, gestürzt und hatte sich schwere Verletzungen an der Halswirbelsäule zugezogen.

Möglicherweise bleibt der 23-Jährige nach Angaben seiner Ärzte dauerhaft gelähmt. Die “Wetten, dass..?“ Sendung war nach dem Unfall abgebrochen worden. Die Show soll nach Senderangaben aber generell weitergeführt werden.

dapd

Rubriklistenbild: © dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare