Wachtveitl will Qualitätskontrolle beim "Tatort"

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Die Müncher Tatort-Kommissare Udo Wachtveitl und Miroslav Nemec.

Hamburg - “Tatort“-Kommissar Udo Wachtveitl wünscht sich einen Giftschrank für schlechte Krimifolgen. Mit einem schlechten Tatort stiehlt man seiner Ansicht nach den Menschen wertvolle Lebenszeit.

“Ich würde es sehr begrüßen, wenn ein Intendant auch mal sagen würde: Nee, ich hab's mir angeschaut, das ist einfach zu schlecht, um es zu senden“, sagte der Darsteller des Münchner Kommissars Franz Leitmayr der Programmzeitschrift “TV Spielfilm“.

Kommissare beim Kultkrimi Tatort

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“Man muss sich mal überlegen, wie vielen Leuten man wertvolle Lebenszeit stiehlt, wenn man einen schlechten 'Tatort' sendet.“ Die Qualität eines Films ist nach Ansicht Wachtveitls nicht bereits am Drehbuch erkennbar. “Wir hatten schon Bücher, die wir ganz toll fanden, und dann ist doch kein guter Film daraus geworden“, sagte er. “Und den umgekehrten Fall hatten wir manchmal auch schon“, ergänzte “Tatort“-Kollege Miroslav Nemec.

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Das Duo ermittelt bereits seit 20 Jahren für die ARD-Reihe. Nach dem besten Ausstieg gefragt, antwortete Nemec: “Ende offen lassen“. Wachtveitl stimmte zu: “Ich finde einfach, sterben passt nicht zu uns.“

dapd

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