Neue Protagonisten

"Verbotene Liebe" wird fortgesetzt

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Die Schauspieler Wolfram Grandezka (als Ansgar von Lahnstein) und Miriam Lahnstein (als Tanja von Lahnstein) aus der Serie "Verbotene Liebe"

Hamburg - Die ARD hält an ihrem Vorabendklassiker „Verbotene Liebe“ fest - trotz schwächelnder Quoten und der jüngsten Spekulationen über ein Ende. Dabei sind neue Protagonisten zu erwarten.

Mit den Schauspielern Julia Sontag und Kristian Kiehling ziehen neue Protagonisten und eine etwas andere Erzählweise ein.

„Der Telenovela-Aspekt soll stärker betont werden, indem auf der Grundstruktur der "Verbotenen Liebe" immer wieder größere Bögen als Liebesgeschichten erzählt werden“, sagte Produzentin Elke Kimmlinger (WDR mediagroup) am Montag.

Die Serie, die seit 18 Jahren läuft und das Jubiläum Ende Mai in zwei Folgen mit einer Fashionshow feiern will, hatte zuletzt mit einem Quotentief und zwei Ausstrahlungspausen Spekulationen über ein Aus der „Verbotenen Liebe“ ausgelöst. „Ich denke, wir haben da eher ein grundsätzliches Problem mit der gesamten Strecke und nicht mit einzelnen Sendungen“, meinte Kimmlinger über den ARD-Vorabend.

„Das ist einfach ein Sendeplatzproblem“, sagte sie. Auch populäre Serien wie „Mord mit Aussicht“ generierten da keine „Mörderquoten“. Die ARD hatte ihre „Verbotene Liebe“ (montags bis freitags, 18.00 Uhr) unter anderem im Februar für eine Woche für neue Folgen unter der Dachmarke „Heiter bis tödlich“ pausieren lassen. Seit dem Ende des „Marienhofs“ 2011 läuft „Verbotene Liebe“ als Doppelfolge, schon lange aber nicht mehr mit zweistelligen Marktanteilen.

In Feierlaune geben sich die Macher, die am Montag ihre neuen Darsteller in Hamburg präsentierten, dennoch: Nach rund 6 246 000 Sekunden, 211 300 verfilmten Drehbuchseiten und 7770 Filmküssen soll die Modenschau zum 18. Geburtstag in den Folgen 4291 und 4292 über die Bühne gehen. 250 Folgen werden es insgesamt 2013 sein, wie Kimmlinger sagte. Neue Episoden müssten wieder im Herbst bei der Produktionsfirma Grundy UFA in Auftrag gegeben werden. „Ich gehe davon aus, dass wir auch 2014 noch da sind“, betonte Kimmlinger.

dpa

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