Zur SAT.1-Komödie "Der Minister"

TV-Guttenberg: So lustig ist seine Facebook-Seite

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Zu diesem Facebook-Bild schreibt "Franz-Ferdinand Freiherr von und zu Donnersberg": "Gerne teile ich mit Euch ein Foto aus meinem Familienalbum, welches meine Angetraute Viktoria von mir machte, als ich mich des Morgens meinem favorisierten Printmedium, dem BLITZ Kurier, widmete."

München - Zur Guttenberg-TV-Parodie "Der Minister", die SAT.1 kommende Woche zeigt, gibt es nun eine eigene Facebook-Seite des fiktiven Politikers. So lustig ist der Auftritt von Franz-Ferdinand Freiherr von und zu Donnersberg.

Für den Film, der am Dienstag (12. März um 20.15 Uhr) läuft, hat SAT.1 nun auch eine eigene Facebook-Seite von  Franz-Ferdinand Freiherr von und zu Donnersberg - so der Name des parodierten Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) ins Netz gestellt.

Zur Facebook-Seite

Schon die biographischen Details sind eine beißende Satire auf den zurückgetretenen Verteidigungsminister:

In Anlehnung an die zahlreichen Vornamen des früheren CSU-Politikstars verrät zu Donnersber bei Facebook auch seinen vollen Namen (und der ist wirklich recht voll): Franz-Ferdinand Maria Wilhelm Ignatz Ladislaus Otto Maximilian Franz Joseph Rochus Cedric Lord Fauntleroy Freiherr von und zu Donnersberg.

Der echte KT kommt bekanntlich aus der Ortschaft Guttenberg in Oberfranken. Der fiktive zu Donnersberg benennt Schloss & Gut Donnersberg in Steinbach am Donnersberg als seinen Heimatort

Zur Frage "Lieblingszitate" schreibt zu Donnersberg "schwieriges Thema..." (Stichwort: Plagiatsaffäre)

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Insgesamt verbreitet die Facebook-Seite den Eindruck eines eitlen und selbstverliebten Gecken.

Kostproben:

Seine Interessen: "reden, denken lassen (für mich), zusehen (mir), zuhören (mir)"

Sein Lieblingsfilm: "Jakob der Lügner"

In seinen Statusmeldungen freut sich zu Donnersberg aktuell über den Nun-Doch-Bau von Stuttgart 21. Er kommentiert: "Angesichts kilometerlanger Staus und verstopfter Bahntrassen allenthalben wage ich es kaum noch, einen Blick aus meinem Privatjet zu werfen, wenn ich über den deutschen Verkehr hinweg gleite."

Außerdem schreibt er: "Nachdem es in den letzten Postulaten um meine Person ging, möchte ich das Augenmerk wieder auf meine zweite große Leidenschaft richten: die Politik."

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Worum geht es in der Guttenberg-Parodie?

"Der Minister" ist angelehnt an reale politische Ereignisse der jüngeren Vergangenheit vor allem an zu Guttenbergs Karriere, seinen steilen Aufstieg, und seinen plötzlichen Fall durch die Plagiatsaffäre. Aber auch andere Politiker, wie die Kanzlerin und Mitglieder des Regierungskabinetts, wurden bei der satirisch zugespitzten Figurenzeichnung des Films berücksichtigt. Fiktiv und frei erfunden ist dagegen vor allem Donnersbergs bester Freund Max, der als Ghostwriter Donnersbergs Doktorarbeit und seine Reden schreibt und ihm in allen politischen Fragen beratend zur Seite steht.

Im SAT.1-Film bilden Franz Ferdinand von und zu Donnersberg (Kai Schumann) und sein bester Freund Max Drexel (Johann von Bülow) ein unschlagbares Team: Max kann alles, Franz Ferdinand kann alles verkaufen. Der junge Adlige sieht seine Zukunft in der Politik mit Max als Ghostwriter an seiner Seite. Unter den strengen Augen seines Vaters Rochus (Walter Sittler) geht Franz Ferdinand seinen Weg kontinuierlich nach oben, bis er an der Tür zum Kabinett der Kanzlerin (Katharina Thalbach) klopft.

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Produziert wurde Der Minister in Zusammenarbeit mit teamWorx auf Grundlage des von Grimme-Preisträgerin Dorothee Schön verfassten Drehbuchs und unter der Regie von Uwe Janson:

SAT.1 zeigt das große TV-Event Der Minister am 12. März 2013 um 20.15 Uhr. Im Anschluss, um 22.20 Uhr: die Doku Abgeschrieben - die Guttenberg-Story.

fro

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