Thomas Gottschalk startet mit neuer Show

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Thomas Gottschalks neue Sendung beginnt bald in der ARD.

München - Thomas Gottschalk moderiert bald eine neue Sendung in der ARD. In einem Interview erklärte der 61-Jährige, warum er dem Neuanfang gelassen entgegen sieht.

Der ehemalige “Wetten dass..?“-Moderator Thomas Gottschalk blickt seiner neuen Sendung im Vorabendprogramm der ARD entspannt entgegen. “Das belastet mich weniger als die Erwartungshaltung, siebenmal im Jahr die Supershow mit der Riesenquote einfahren zu müssen“, sagte der 61-Jährige in der aktuellen Ausgabe des Magazins “GQ Gentlemens Quarterly“, die am Donnerstag erscheint.

Er müsse niemandem mehr etwas beweisen. “Ich glaube aber, dass ich noch mal was Neues hinkriegen kann, und freue mich, dass es bei der ARD Leute gibt, die mir das auch zutrauen.“

Im Ersten moderiert der Showmaster ab Januar die Sendung “Gottschalk live“. Am Samstag feierte er seinen Abschied als Gastgeber von “Wetten, dass..?“. Gottschalk hatte die ZDF-Show in den vergangenen 24 Jahren 151 Mal moderiert. Nach dem schweren Unfall eines Wettkandidaten erklärte er seinen Rücktritt.

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Seinen extravaganten Kleidungsstil will Gottschalk nicht ändern: “Ich werde sicherlich nicht so aussehen wie Tom Buhrow. Ich habe meinen Stil, der ist inzwischen international durchgetestet und steht nicht mehr zur Disposition“. Seine Kleidung passe er nicht mehr der jeweiligen Stadt seines Auftritts oder dem Sender an, für den er gerade arbeite.

Seinen Lebensmittelpunkt verlagert Gottschalk für die ARD-Sendung von Kalifornien zurück nach Deutschland. Seine Frau Thea werde ihm dabei vor allem in den Sommermonaten Gesellschaft leisten: “Thea wird mit mir in Deutschland sein, solang die Sonne scheint, und wird mir die Sonne des Herzens aus Malibu skypen, wenn es hier kalt wird.“

Gottschalk sagte dem Magazin außerdem, dass er keinen Grund sehe, sich für die zuletzt sinkenden Quoten von “Wetten, dass..?“ zu rechtfertigen. “In diesen Zeiten ist alles rückläufig. Und alles wird kleinteiliger“, sagte er. Die Privatsender setzten vor allem auf Castingshows und B-Prominente, “nur bei mir sollte immer A-Klasse sitzen“, kritisierte Gottschalk. “Aber muss ich mich für neun Millionen Zuschauer entschuldigen, nur weil die meisten älter als 40 sind? Ich glaube nicht.“

dpa/dapd

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