"Tatort" zu schlecht zum Senden

Bern - Neun Jahre gab es keinen Schweizer Tatort, am 17. April sollte das Comeback mit dem neuen Ermittlerteam Reto Flückiger (Stefan Gubser) und Abigail Lanning (Sofia Milos) in der ARD laufen – doch nun gibt es Mords­ärger hinter den Kulissen:

Die erste Folge ist offenbar so schlecht geworden, dass das Schweizer Fernsehen (SF) sie zurückgezogen hat!

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Nathalie Wappler, Kulturchefin des SF, hat entschieden, dass die Episode Wunschdenken nicht ausgestrahlt werden kann: „Mit diesem Tatort sehen wir schlecht aus“, sagte sie der Schweizer SonntagsZeitung. Einzelne Passagen seien derart misslungen, dass sie überarbeitet werden müssten. Vor allem sollen die „plumpen Schweizer Klischees“ entschärft werden. Der TV-Kommissar stürze zum Beispiel in eine Sammlung von Kuhglocken und werde dann ohnmächtig. Außerdem fehle es an „Witz, Spannung und Lokalkolorit“.

Kommissare beim Kultkrimi Tatort

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Regisseur Markus Imboden versteht die Kritik nicht, muss aber gleichwohl zugeben, dass Sofia Milos eine „Fehlbesetzung“ ist. Der Star aus CSI spielt die Assistentin von Kommissar Flückiger. Den wiederum kennen die Tatort-Zuschauer bereits als Kollegin der Konstanzer Ermittlerin Klara Blum (Eva Mattes). Der schöne Reto hatte einige Gastauftritte am Bodensee, sogar ein kleines Techtelmechtel mit der spröden Deutschen, dann wurde er vom Bodensee nach Luzern versetzt. Wann er nun erstmals in der neuen Umgebung zu sehen ist, steht noch in den Sternen. Am 17. April läuft im Ersten jedenfalls keine Schweizer Folge.

thy

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