Was noch geklärt werden muss

Tatort-Zweiteiler mit starkem Auftakt

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Der Tatort "Wegwerfmädchen" hatte einen starken Auftakt. Nächsten Sonntag gibt es den zweiten Teil.

Berlin - Vielversprechender Auftakt für den „Tatort“-Zweiteiler mit Maria Furtwängler als Kommissarin Charlotte Lindholm. Die Serie erreichte einen Spitzenquote. Der NDR erklärt, wieso diese Folge ein Zweiteiler ist.

Vielversprechender Auftakt für den „Tatort“-Zweiteiler mit Maria Furtwängler als Kommissarin Charlotte Lindholm: Die Folge „Wegwerfmädchen“ brachte der ARD am Sonntagabend um 20.15 Uhr eine Spitzenquote von 10,67 Millionen Zuschauern ein (28,4 Prozent). Am nächsten Sonntag folgt der zweite Teil im „Ersten“.

Die Frage, die bleibt: Warum braucht der Tatort überhaupt einen zweiten Teil? Nach Berichten von bild.de, heißt es beim NDR: "Die Geschichte war von Anfang an auf zwei Teile angelegt. In zwei Folgen können wir den Fall, in dem Charlotte Lindholm Verwicklungen von Wirtschaft, Bankern, Rockern und Staatsapparat aufdeckt, auserzählen, ohne die Zuschauer zu überfordern."

Und obwohl der Täter gefasst wurde, sind auch noch einige Umstände ungeklärt, zum Beispiel wie es mit Larissa Pantschuk weitergeht oder inwieweit Lindholms Freund in den Müllmädchen-Mord verwickelt ist.

Emilia Schüle reizt an „Tatort“-Rolle die „Zerrissenheit“ ihrer Figur

Gerade Nachwuchs-Schauspielerin Emilia Schüle überzeugte mit ihrem Auftritt. Sie selbst hat ihre Rolle als verschlepptes Mädchen im „Tatort“-Zweiteiler „Wegwerfmädchen“ / „Das goldene Band“ als besondere Herausforderung empfunden. „Mich hat es mal gereizt, eine zerrissene Figur zu spielen“, sagte die 20-Jährige der „Berliner Morgenpost“ (Montagausgabe).

Zuvor war sie vor allem für Teenie-Komödien wie „Freche Mädchen“ gebucht worden. Ihr Typ sei eindeutig definiert gewesen: hübsch, schlagfertig, fröhlich. Dankbar sei sie für solche Rollen trotzdem gewesen, sagte Schüle, die seit ihrem 14. Lebensjahr vor der Kamera steht. Schließlich habe sie auf diese Weise früh Erfahrungen sammeln können. Nach bestandenem Abitur will die Berlinerin sich nun voll auf die Karriere konzentrieren.

Währenddessen erhielt Günther Jauch mit seinem Jahresrückblick „2012! Menschen, Bilder, Emotionen“ einen Dämpfer. 5,00 Millionen (16,7 Prozent) schalteten ein. Vor einem Jahr waren es noch 8,39 Millionen Zuschauer gewesen. Damals war in der Sendung Jauchs Entertainer-Kollege Thomas Gottschalk zu Gast gewesen.

Die 20 Tatort-Teams im Überblick

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dapd/dpa/ms

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