Software-Ärger

Probleme bei neuem "Tagesschau-Studio"

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Die "Tagesschau" gibt's künftig in neuem Gewand.

Hamburg - Der Sendestart des neuen „Tagesschau“-Studios wird sich wegen Software-Problemen um Monate verzögern.

Gravierende Probleme mit der Software für die Hintergrundillustration seien dafür verantwortlich, berichtete das Magazin „Der Spiegel“. Das entsprechende Programm sorgt dafür, dass auf dem neuen 40-Quadratmeter-Screen hinter dem Sprecher Bilder und Grafiken zu sehen sind. „Im Grundsatz ist die Darstellung des "Spiegel" richtig“, teilte der Sprecher des für die „Tagesschau“ zuständigen NDR, Martin Gartzke, am Sonntag mit.

Wie viel Zeit die notwendigen Software-Nacharbeiten beanspruchten, werde man sehen. Es gebe keine Budgetüberziehung und keinen Zeitdruck. „Das neue Studio geht erst dann in Betrieb, wenn alles perfekt läuft.“

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Dem „Spiegel“-Bericht zufolge hatte ARD-aktuell-Chefredakteur Kai Gniffke vergangene Woche der Runde der Chefredakteure von den Problemen berichtet. Die bislang erfolgte Programmierung sei für den tagesaktuellen Nachrichtenbetrieb in Bezug auf Flexibilität, Handhabung und Übersichtlichkeit noch nicht zufriedenstellend, beschrieb Gniffke demnach die Probleme. Die beauftragte Firma werde nun nacharbeiten. Das brauche allerdings einige Zeit.

Die Verzögerungen waren schon im Dezember bekanntgeworden, als die Tagesschau ihren 60. Geburtstag feierte. Das neue Studio werde später als erhofft an den Start gehen, die geplanten Kosten von knapp 24 Millionen Euro aber eingehalten werden, hatte es geheißen.

dpa

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