Comedyserien-Offensive gescheitert

RTL setzt auch "Doc meets Dorf" ab

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TV-Sternchen Inez Björg David (hier mit Freund Mirko Lange) konnte mit der Serie beim Publikum nicht landen.

Berlin - Mit drei zeitgleich gestarteten neuen Sitcoms wollte RTL ein weibliches Publikum ansprechen. Doch das konnte über keine der Serien lachen. Das Humor-Experiment wurde zur TV-Tragödie.

Für zwei der Serien wurde wegen schwacher Quoten bereits vor eineinhalb Wochen das Aus bekanntgegeben. Jetzt macht der Kölner Privatsender auch seiner Serie „Doc meets Dorf“ schon nach der ersten Staffel ein Ende. „Leider wird es nach "Christine. Perfekt war gestern" und "Sekretärinnen - Überleben von 9 bis 5" auch von "Doc meets Dorf" keine Fortsetzung geben“, sagte ein Sprecher des Privatsenders am Montag der Nachrichtenagentur dpa.

"Die Entscheidung war nicht einfach und letztendlich knapp. Wir sahen in "Doc meets Dorf" einerseits sowohl bei den Figuren als auch den Geschichten großes Potenzial“, erläuterte der RTL-Sprecher in Köln. „Wir haben damit einen sehr speziellen Humor ausprobiert, der auch eine Fangemeinde erreicht hat.“ Das Format habe aber „leider nicht das große Publikum erreichen“ können.

In der Sitcom ging es um eine Ärztin (Inez Bjørg David), die aus der Großstadt in die deutsche Provinz umsiedelt und dort so ihre Überraschungen erlebt. Sie war im August mit 2,74 Millionen Zuschauern gestartet, hatte zuletzt aber nur noch knapp über 2 Millionen erreicht. Vor kurzem nahm der bei Männern beliebte Action-Dauerbrenner „Alarm für Cobra 11“ den Platz der Sitcom ein und holte auf Anhieb mehr als 3 Millionen Zuschauer vor die Mattscheibe.

dpa

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