„Saftig, derbe, hart“

Ab 18! Verbotener Skandal-Film überraschend als Remake bei Netflix - und zwar ungeschnitten

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Da es auf unserem Portal keine Jugendschutz-PIN gibt: das harmloseste Szenenfoto, das wir finden konnten.

Netflix hat in seine große Streaming-Bibliothek auch die Neufassung eines Skandal-Films gemischt - und den sollte man nicht leichtfertig ansehen. Er ist ab 18 Jahren freigegeben.

München - Netflix ist eigentlich eher nicht die Plattform für extreme Filme. Natürlich gibt es obskure Kunststreifen. Und es findet sich, wie tz.de* berichtet, auch ein Film mit echtem Geschlechtsverkehr im Streaming-Angebot. Doch das sind absolute Ausnahmen.

Doch ein Werk sticht heraus, wie moviepilot.de berichtet. Sein Name: „Day of the Dead: Bloodline“. Das Blut taucht schon im Titel auf. Der Streifen biete „Gore und Splatter in Reinform und ist daher in Deutschland nur für Erwachsene ab 18 Jahren freigegeben“. Der Horror-Film ist seit Januar auf DVD und Blu-Ray erhältlich. Und wurde Monate später auch bei Netflix aufgenommen, was „überraschend“ gekommen sei und bei den Genre-Fans für reichlich Diskussionen sorgt.

Netflix zeigt ungeschnittenes Remake von „Day of the Dead: Bloodline“

Bemerkenswert: Netflix zeige die ungeschnittene Fassung, die auch auf den Kauf-Silberlingen zu sehen ist. Natürlich sorgt Netflix per Jugendschutz-PIN dafür, dass niemand unter 18 den Horror-Slasher schauen kann. Es ist das Remake eines Skandal-Films: „Zombie 2“ heißt das Original bzw. mit ursprünglichem Titel „Day of the dead“. Und dieses hat es wohl noch mehr in sich. In Deutschland ist der Original-Film dem Bericht zufolge nur “in zensierter Form veröffentlicht. Uncut ist der Film bei hiesigen Horrorfans heiß begehrt, da er bis heute sowohl indiziert als auch beschlagnahmt ist“. 

„Day of the Dead: Bloodline“ bei Netflix erhält furchtbare Bewertungen

Wer sich die Neufassung „Day of the Dead: Bloodline“ bei Netflix anschauen möchte, sollte es sich aber vorher gut überlegen. Denn: Der Streifen ist unfassbar schlecht, glaubt man den Fan-Meinungen. Eine desaströse Durchschnittsbewertung von 3,4 von 10 möglichen Punkten steht auf der Plattform IMDB.com. Zum Vergleich: Das Original aus dem Jahr 1985 liegt bei 7,2.

Horrormagazin.de sieht‘s etwas differenzierter. „Saftig, derbe, hart – und vor allem größtenteils handgemacht“, heißt es dort, auch wenn‘s an Kritikpunkten nicht mangelt. „Ein beinharter, aber trotzdem irgendwie steriler Beitrag aus einem ziemlich abgerittenen Genre. Wer mal wieder Blut sehen will, wird gut bedient, mehr ist aber auch nicht drin.“

„Einer der schlechtesten Zombie-Filme“ jetzt auch bei Netflix

Thecinemaholic.com führt ihn zwar unter den Top 15 der aktuell besten Zombie-Filme bei Netflix - allerdings nur auf Platz 15 und mit dem Hinweis, es sei „wohl einer der schlechtesten Zombie-Filme, die je gedreht wurden“. In den Amazon-Rezensionen geht es auch sehr fies zu: „Schlechtes Remake! Trash hoch 10. Wer auch immer dachte: ‚Hey, son sexgeiler Zombie ist doch voll cool und ehrt das Original‘ sollte sich einen neuen Job suchen und die Filmbranche verlassen. Die Schauspieler sind unterirdisch. Langweiliger Rotz. Zum Glück nur ausgeliehen.“

Ein indizierter Skandal-Film lief übrigens vor kurzem im deutschen Free-TV - aus Versehen.

Wenn Sie lieber „normale“ Filme und Serien schauen: Hier gibt‘s eine Übersicht der Dezember-Highlights bei Netflix.

*tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

lsl.

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