Maria Furtwängler: Hört sie beim “Tatort“ auf?

Berlin - Seit zehn Jahren und 19 Folgen verkörpert Maria Furtwängler die Kommissarin Charlotte Lindholm. Jetzt denkt die Schauspielerin offensichtlich über einen Ausstieg aus dem ARD-"Tatort" nach. Die Gründe:

“Natürlich habe ich schon darüber nachgedacht, wie lange ich das noch machen kann“, sagte die 45-Jährige der “Bild am Sonntag“. “Eine konkrete Entscheidung habe ich allerdings noch nicht getroffen.“

Auf die Frage nach Gründen für ihre Überlegungen antwortete sie: “Ich liebe meine Charlotte sehr, aber so eine Reihenfigur bietet nun mal nicht unendlich viel Bewegungsspielraum.“ Erst vor wenigen Wochen hatte Furtwängler von schauspielerischer Unterforderung und einem Schauspieltraining in Hollywood gesprochen, weil sie sich immer wieder ausprobieren wolle.

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Auf Til Schweiger als neuen “Tatort“-Kommissar freut sich Furtwängler jedenfalls: Der Mann, der sich in Deutschland einen großen Namen mit Kinoproduktionen gemacht habe, ermittele jetzt. “Da war ich wirklich überrascht“, sagte sie.

So dreht sie ihre Sex-Szenen

Heiße Liebesszenen im “Tatort“ stimmt sie mit ihrem Filmpartner genaustens ab. “Wir sprechen alles vorher haargenau ab - sogar, wo wer wen anfassen darf“, sagte sie der “Bild“-Zeitung vom Samstag. Dann könne sie sich der Fantasie hingeben, dass er für sie der begehrenswerteste Mann der Welt sei und sie den “sensationellsten Sex“ ihres Lebens habe. “Diese Fantasie muss ich zulassen, sonst glaubt mir das kein Zuschauer.“

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Über ihren “Tatort“-Partner Benjamin Sadler, von dem sie sich im neuesten Fall am Sonntag verführen ließ, sagte Furtwängler: “Er ist appetitlich und riecht lecker, was für mich wahnsinnig wichtig ist. Ich muss jemanden gut riechen können und ihn kann ich gut riechen.“

dapd

Rubriklistenbild: © dpa

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