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„Nicht arbeitsfähig“: Zukunftspläne von „Hartz und herzlich“-Kandidat geplatzt

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Von: Sina Koch

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„Hartz und herzlich“: Der 21-jährige Jack spricht in der Sozialdoku über seine Zukunft und über die Berufswünsche, die nicht in Erfüllung gehen. Das ist der Grund:

Finanzielle Sorgen, Ärger mit dem Amt und gesundheitliche Probleme – das Leben in den Plattenbauten von Rostock Groß Klein ist von einigen Hürden und Schicksalsschlägen geprägt. Seit einigen Jahren begleitet ein Kamera-Team von RTLWEI den Alltag der Bewohner des Sozialviertels. Bei „Hartz und herzlich“ zeigen sie ihr turbulentes Leben. Neben der Großfamilie rund um „Hartz und herzlich“-Star Sandra ist auch Jack bei den Zuschauern äußerst beliebt.

„Hartz und herzlich“ in Rostock: Jack muss seine Ausbildung zum Kinderpfleger abbrechen

Die Zukunftsängste wirken sich auch auf die mentale Gesundheit vieler „Hartz und herzlich“- Teilnehmer aus, wie MANNHEIM24 berichtet. So spricht etwa Jerrick bei „Hartz und herzlich“ aus dem Mannheimer Drehort in den Benz-Baracken über seine Ängste. Auch in dem Rostocker Format erfahren die Zuschauer immer wieder, dass die Sozialhilfeempfänger unter Krankheiten leiden:

Der 21-jährige Rostocker Jack kämpft bereits seit zwei Jahren mit Psychosen und entscheidet sich für den Schritt in eine gesunde Zukunft. Er weist sich deshalb freiwillig in die Psychiatrie ein und macht Fortschritte. Wie es für ihn beruflich weitergeht, ist allerdings noch nicht geklärt. Zuletzt hat er eine traurige Nachricht mit den Zuschauern geteilt: Der „Hartz und herzlich“-Liebling wird die Ausbildung zum Kinderpfleger, von der er schon so lange geträumt hat, nicht machen können.

„Hartz und herzlich“: Jack macht sich Sorgen um seine Zukunft – „ob ich jetzt arbeiten kann oder nicht“

Jack wünscht sich nichts lieber als endlich so richtig in das Berufsleben einzusteigen. Ein Termin beim Jobcenter soll nun Klarheit bringen: „Wir besprechen heute, wie es zukünftig weitergeht mit dem Beruf und so, ob ich jetzt arbeiten kann oder nicht“, verrät er in der aktuellen Folge „Hartz und herzlich – Tag für Tag Rostock“. Da Jack weiterhin in einer Tagesklinik betreut wird, entscheidet das Gutachten seines Arztes, ob der Sozialhilfeempfänger bereit für einen Job ist.

Das Gespräch auf dem Amt verläuft nicht wie erhofft. Jack hatte auf eine positive Rückmeldung gehofft: „Der Psychiater meinte, ich wäre nicht arbeitsfähig. Ich find‘s blöd, dass ich nicht arbeiten darf“, so der 21-Jährige enttäuscht. Er möchte sich auf jeden Fall eine berufliche Zukunft erarbeiten: „Es ist ein bisschen blöd, wenn das Amt entscheidet, dass ich arbeitsunfähig bin“.

„Hartz und herzlich“ aus Groß Klein: Trotz herbem Rückschlag – Jack kann sich auf die Zukunft freuen

Wenn Jack weiterhin als „arbeitsunfähig“ eingestuft wird, nimmt er an einer Maßnahme des Jobcenters teil: „Dann bleibt nur Arbeitseingliederungshilfe übrig – und das ist dann eine Tagesstätte“, erzählt Jack in der letzten „Hartz und herzlich“-Episode. Er ist fest entschlossen sich von seiner Krankheit nicht unterkriegen zu lassen.

Es stehen auch schöne Veränderungen in seinem Leben an: Er und seine Freundin Kathleen wollen den nächsten Schritt in ihrer Beziehung machen und heiraten! Doch bei dem Pärchen stehen noch mehr Umbrüche an. Die kommende Hochzeit ist nur ein Teil davon, wie in den neuen Folgen „Hartz und herzlich“ aus Rostock Groß Klein zu sehen ist. Jack und Kathleen sind in eine gemeinsame Wohnung gezogen. (sik)

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