An der bulgarischen Grenze

Trotz kreativer Verstecke: Zoll macht Drogenfund in Millionenhöhe

Der Zoll hat an der bulgarischen Grenze einen Fund in Millionenhöhe gemacht. Auch die kreativen Verstecke der Schmuggler konnten die Beamten nicht täuschen.

Sofia - Unter Klebstoff für Kacheln haben Zollfahnder an der Außengrenze der Europäischen Union einen gewaltigen Heroinfund gemacht. Zöllner am bulgarischen Übergang Kapitan Andreewo stellten 191 Kilo Heroin in einem aus der Türkei gekommenen Lastwagen sicher. Der Fund soll einen Verkaufswert von sechs Millionen Euro haben.

Das Rauschgift war unter dem Klebstoff und neben Geräten für Physiotherapie versteckt gewesen. Die Ladung war für Belgien und für die Niederlande bestimmt gewesen, wie der Direktor des bulgarischen Hauptzollamtes, Georgi Kostow, am Freitag mitteilte.

Durch das südosteuropäische EU-Land führt eine Balkanroute von Drogenschmugglern nach Westeuropa. Der türkische Lastwagen sei am Mittwoch eingetroffen, hieß. Das Fahrzeug konnte die Röntgenkontrolle passieren, dann spürte aber ein Zollhund das Rauschgift auf. Das in 95 Päckchen sortierte Heroin ist die größte Menge Rauschgift, die seit einem Jahr an Bulgariens Grenzen beschlagnahmt wurde.

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dpa

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Rubriklistenbild: © dpa / Carsten Rehder

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