Acht Mitglieder festgenommen

Wie grausam: Bande in China verkauft zehntausende Giftspritzen zum Töten von Hunden

In China hat eine kriminelle Bande zehntausende Giftspritzen verkauft, um Hunde auf der Straße zu töten und sie zum Verzehr zu verkaufen.

Peking - Die Polizei habe acht Gangmitglieder festgenommen, die 200.000 dieser Nadeln verkauft haben sollen, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Mittwoch. Käufer der Spritzen seien in erster Linie Hundehändler gewesen, die das Fleisch der Vierbeiner an Restaurants verkaufen. Die Spritzen enthielten Xinhua zufolge hohe Dosen des Muskelrelaxans Suxamethonium und konnten wie Pfeile geworfen werden. Die Spritzen enthielten demnach ausreichend große Mengen des Mittels, um Hunde sofort zu töten. Die Polizei warnte, dass Menschen beim Verzehr des Hundefleisches Vergiftungen erleiden könnten. Bei Durchsuchungen in der Stadt Enshi in der zentralchinesischen Provinz Hubei fand die Polizei vier Kilogramm Chemikalien, 10.000 Spritzen und 100.000 Yuan (13.000 Euro).

afp

Rubriklistenbild: © dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf soester-anzeiger.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.