Vorfall im Miramar 

Frau im Schwimmbad vergewaltigt: Was der mutmaßliche Täter danach macht, ist schwer zu ertragen

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Eine 56-jährige Frau ist im Freizeitbad Miramar in Weinheim vergewaltigt worden. 

Schock im Schwimmbad Miramar: Eine Frau wird mitten im Sprudelbecken vergewaltigt. Nicht der erste sexuelle Übergriff im Erlebnisbad. 

Weinheim - Schock und Fassungslosigkeit bei den Menschen in Weinheim (Rhein-Main-Gebiet), wie extratipp.com* berichtet. Dort hat es im Freizeitbad Miramar wieder eine Vergewaltigung gegeben. Der brutale Übergriff geschah bereits am Samstagabend: Eine Frau (56) genoss ihren Aufenthalt im Miramar, war alleine im Sprudelbecken. Dann näherte sich plötzlich ein 48-jähriger Mann. Zuerst griff der Fremde der 56-Jährigen zwischen die Beine. Doch dabei blieb es nicht. Der Mann vergewaltigte die Frau im Erlebnisbad Miramar, wie die Polizei und Staatsanwaltschaft in Mannheim bekannt gaben. 

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Weinheim: Schock im Schwimmbad Miramar! Frau im Sprudelbecken vergewaltigt

Während des Übergriffs schrie die hilflose Frau, schaffte es damit, dass andere Badegäste zur Hilfe kamen. Ein Bademeister im Freizeitbad Miramar alarmierte sofort die Polizei. Der mutmaßliche Vergewaltiger wurde im Miramar gefunden - in der Sauna. 

Die Polizei verhaftete den 48-Jährigen. In den Sozialen Netzwerken herrscht Fassungslosigkeit - auch darüber, was der mutmaßliche Täter danach machte, denn: Auf der Wache wurde der Mann erkennungsdienstlich behandelt - weil er nicht vorbestraft war, spazierte er einfach aus der Polizeistation und ging nach Hause. Für viele User bei Facebook, wo die erneute Vergewaltigung im Freizeitbad Miramar für große Wut sorgt, einfach nicht zu verstehen.

Weinheim: Schock im Schwimmbad Miramar! Schon im März gab es eine Vergewaltigung

Bereits im März diesen Jahres kam es im Erlebnisbad Weinheim zu einer Vergewaltigung: Ein Mann soll eine Frau im Whirlpool vergewaltigt haben - während andere Menschen ebenfalls im Pool waren. Das Miramar reagierte damals richtig: 

  • Mitarbeiter wurden geschult, 
  • das Personal wurde aufgestockt,
  • das Miramar stellte einen ehemaligen Polizisten als Sicherheits-Fachmann ein und 
  • sprach seit Januar 2018 insgesamt 29 Hausverbote aus.

Doch alle Sicherheitsmaßnahmen versagten! Eine 49-Jährige war am Juli im FKK-Bereich des Miramar baden. Sie saß am äußeren Ende des Strandes, als plötzlich ein Mann aus dem Wasser auftauchte und sich über die wehrlose Frau im Busch hermachte. Der 25-jährige Mannheimer war zuvor über einen Zaun geklettert, durch den ganzen See geschwommen und hatte sein Opfer ins Gebüsch gezerrt. Dort soll der Mann die Frau vergewaltigt haben. 

Die Polizeiakte des Familienbades Miramar wird immer dicker. Seit Anfang 2017 wurden 25 Fälle von sexuellen Übergriffen zur Anzeige gebracht. Miramar-Chef Marcus Steinhart (52) nahm Stellung zu den Übergriffen, wie bild.de berichtet: "Wir können unseren fast 700.000 Gästen pro Jahr nicht in den Kopf schauen. Jedes Opfer ist eines zu viel, keine Frage! Aber auch wir sind hier Opfer – wir sind verantwortlich für den Betrieb des Bades, nicht für das Fehlverhalten der Menschen!"

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Matthias Kernstock

*extratipp.com ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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