Wegen Drogenschmuggels

Deutschem droht Todesstrafe in Indonesien

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Das Crystal Meth befand sich im Futter des Koffers des deutschen Drogenschmugglers.

Jakarta - Ein 49-jähriger Mann aus Deutschland hatte Drogen im Wert von 350.000 Euro von Afrika nach Asien geschmuggelt. Jetzt droht dem Deutschen in Indonesien die Todesstrafe.

Wegen Drogenschmuggels droht einem Deutschen in Indonesien die Todesstrafe. Der 49-Jährige sei bereits Ende November auf dem internationalen Flughafen in Jakarta mit 4,15 Kilogramm Metamphetaminen festgenommen worden, teilte der Chef der Flughafenzollbehörde, Okto Irianto, am Donnerstag mit. Der Deutsche war demnach aus Senegals Hauptstadt Dakar via Dubai nach Indonesien eingereist. Dort stehen auf Drogenschmuggel harte Strafen bis hin zur Todesstrafe.

Die Methamphetamine, auch Crystal genannt, waren den Angaben zufolge im Futter des Gepäcks des Deutschen versteckt. Sie hatten einen Marktwert von umgerechnet 350.000 Euro. Wenige Tage vor dem Deutschen war laut Irianto eine 25-jährige Österreicherin mit drei Kilogramm der selben Droge in ihrem Gepäck festgenommen worden. Die Ermittler prüften nun, ob es eine Verbindung zwischen den beiden Verdächtigen gebe.

Das muslimisch geprägte Indonesien hat eines der strengsten Drogengesetze der Welt. Ausländer werden dort immer wieder wegen Drogenschmuggels angeklagt. Im Januar wurde die Britin Lindsay Sandiford zum Tode verurteilt, nachdem sie im Vorjahr auf der Ferieninsel Bali mit Kokain im Wert von rund 1,8 Millionen Euro gefasst worden war.

afp

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