Ergreifende Szenen

Vater verabschiedet sich mit rührendem Tanz von todkranker Tochter

Ein scheinbar alltägliches Facebook-Video zeigt einen Vater beim Tanz mit seiner kleinen Tochter. Das Netz reagiert bewegt - denn der Hintergrund ist herzzereißend traurig.

Galt - Ein bewegendes Facebook-Video rührt aktuell Millionen Menschen zu Tränen. Denn die herzzerreißende Aufnahme zeigt einen Vater, der sich langsam im Takt zur Musik wiegt - und dabei seine todkranke Tochter in den Armen hält. 

Kevin McGuire aus Galt (Kanada) postete das Video, in dem er den letzten Tanz mit seiner kleiner Millie tanzt. Die Zweijährige leidet an einer schweren Knochenerkrankung und kam mit Hirnschäden auf die Welt. Und obwohl oder gerade weil ihrer Tochter so wenig Zeit bleibt, tun die Eltern alles, was in ihrer Macht steht, um Millie ein schönes Leben mit vielen, kleinen Glücksmomenten zu ermöglichen. Das berichtete unter anderem die britische Daily Mail

Die Eltern haderten nicht mit ihrem Schicksal - sondern sammelten viele schöne Erinnerungen

Doch nicht nur deshalb organisierte McGuire den Privatauftritt der Band „Stone Foundation“, die diesen Tanz mit einer besonders rührenden Version des Songs „Your Balloon is Rising“ begleitete. Er nutzte diesen ganz intimen Moment zwischen Vater und Tochter auch, um sich bei seiner Kleinen zu verabschieden. „Es bringt mich um, wenn ich daran denke, dass ich niemals mit Millie auf Geburtstagen oder ihrer Hochzeit tanzen werde“, schreibt er unter das Video. 

Der stolze Papa sendet eine letzte Botschaft an seine kleine Tochter

Und trotzdem überwiegen für ihn die schönen Momente und das Glück, zumindest ein paar Tage, Wochen und Jahre mit der eigenen Tochter verbracht zu haben. „Ich werde keine einzige, traurige Träne vergießen, warum sollte ich? Millie bringt nichts als Lächeln und Glück.“ Früher sang er seinen Tochter den Song „Your Balloon is Rising“ oft vor - als die Band ihn schließlich für die beiden spielte, konnten auch die ergriffenen Musiker ihre Bewegtheit kaum verbergen. 

Denn Millies Lebensgeschichte und Schicksal geht wohl an niemandem spurlos vorbei. Bereits kurz nach ihrer Geburt war das Mädchen sechs Wochen lang bewusstlos - bis es schließlich doch noch eines seiner Augen öffnete. Im letzten Jahr verschlechterte sich ihr Zustand stetig, Muskelkrämpfe und Schmerzen wurden zu ihrem ständigen Begleiter. Kurz nach ihrem zweiten Geburtstag schlief sie schließlich friedlich ein. „Wir sind stolz darauf, dass wir Millies Eltern sein durften“, postete das Paar.

sl 

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