Nach Streit um Lapalie

Frau zerstückelt Vater des Freundes

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Die Frau ist des heimtückischen Mordes angeklagt.

Hamburg - Unter Tränen hat eine 46-Jährige vor dem Landgericht Hamburg gestanden, den Vater ihres Verlobten zerstückelt und die Leichenteile vergraben zu haben.

Auslöser für das tödliche Drama sei ein Streit an der Geschirrspülmaschine im September 2012 gewesen, sagte die Angeklagte am Freitag. Dabei habe der 85-Jährige sie geschubst und damit erstmals körperlich angegriffen.

Sie sei ihm daraufhin in den ersten Stock gefolgt, auf der Treppe habe es einen Kampf gegeben und sie habe seinen Rollkragenpullover zugezogen. Sie glaube, dass der Mann aus Schock einen Herzanfall erlitten habe: „Für mich war das ein Unfall.“ Die Angeklagte steht wegen heimtückischen Mordes vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass sie den 85-Jährigen erwürgt hat.

Ihr Verlobter, der damals gerade bei einem Drogenentzug war, habe ihr telefonisch Anweisungen gegeben, wie sie die Leiche zerkleinern sollte. Wenige Tage später hätten sie die Körperteile in ein Naturschutzgebiet gebracht, wo sie ein Spaziergänger entdeckte.

dpa

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