USA: Schüsse auf dem Campus

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Polizei vor dem Campus in Austin, wo sich ein Bewaffneter selbst erschoss.

Austin - Ein Bewaffneter hat am Dienstag auf dem Campus der Universität von Texas mit einer automatischen Waffe das Feuer eröffnet und sich dann selbst erschossen.

Ein mit einer Skimaske vermummter Bewaffneter hat am Dienstag auf dem Campus der Universität von Texas mit einer automatischen Waffe das Feuer eröffnet und sich dann selbst erschossen. Vermutlich war der Täter ein Student der Hochschule, wie die Polizei erklärte. Die Schüsse fielen im sechsten Stock der Perry-Castaneda-Bibliothek. Über den Hintergrund der Tat war zunächst nichts bekannt. Ein Student berichtete, er habe einen Mann mit Skimaske und Sturmgewehr gesehen. Daraufhin habe er den Polizeinotruf gewählt, sagte Robby Reeb dem Sender ABCNews.com.

Die Universität rief die Studenten über E-Mail auf, sich einzuschließen und das Gebäude nicht zu verlassen. Polizisten mit Spürhunden durchsuchten die Universität. Auch ein Hubschrauber war im Einsatz. Nach mehreren Stunden wurde Entwarnung gegeben. Der Vorlesungsbetrieb wurde für den Rest des Tages abgesagt. Der Chef der Campus-Polizei sagte, es habe sich um einen Einzeltäter gehandelt. Zunächst hatten Beamte nach einem möglichen zweiten Bewaffneten gesucht.

Polizeichef Robert Dahlstrom führte dies darauf zurück, dass der Täter an verschiedenen Orten Schüsse abgegeben habe. Er habe dunkle Kleidung und eine Skimaske getragen. Ein Augenzeuge, der Professor Randall Wilhite, sagte, der Mann sei direkt vor ihm gerannt. Der Bewaffnete hätte die Möglichkeit gehabt, auf mehrere Menschen zu schießen, habe dies aber nicht getan. Der Campus der University of Texas in Austin zählt zu den größten der USA, an der Hochschule sind fast 50.000 Studenten eingeschrieben. 1966 hatte ein Mann an der Universität ein Blutbad begangen. Er schoss vom Besucherdeck des Uhrturms im 28. Stock auf Menschen am Boden. Er tötete 16 Menschen und verletzte mehr als 30, bevor er nach 90 Minuten von der Polizei getötet wurde.

dapd

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