Drama auf Straße

Autos rasen in Pferde: Fahrer verletzt, Tiere tot 

Keilbusch - Die von der Koppel getürmten Pferde waren schon wieder eingefangen. Plötzlich aber rannte die Herde in der Dunkelheit zurück auf die Bundesstraße. Zu schnell für drei Autofahrer.

Drei Autos sind am Dienstagabend in Sachsen auf der Bundesstraße in eine Herde von Zuchtpferden gerast, die aus einer Koppel ausgebrochen war. Zwei der Fahrer - eine 39-Jährige und ein 24-Jähriger - wurden schwer verletzt, wie die Polizei in Dresden am Mittwoch mitteilte. Neun Tiere starben oder waren so verletzt, dass sie getötet werden mussten. Die Unfallstelle in Keilbusch glich einem Schlachtfeld, sagte ein Polizeisprecher. „So etwas ist ein Schock.“

In der Nähe der Unfallstelle befindet sich die Koppel, aus der die Zuchtpferde ausgebrochen waren. Die Tiere waren schon wieder eingefangen und auf dem Rückweg, rannten aber plötzlich zurück auf die Fahrbahn, berichtete die Polizei. Zwei in Richtung Meißen fahrende Pkw und ein Wagen im Gegenverkehr konnten nicht mehr bremsen, als die Vierbeiner vor ihnen durch das Dunkel galoppierten. Den Schaden an den Fahrzeugen bezifferte die Polizei auf 17.000 Euro.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa/Symbolbild

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