Türkei: Prozess um schwerstes Grubenunglück wird fortgesetzt

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Hinterbliebene beten und trauern an den Gräbern der getöteten Bergleute. Foto: Tolga Bozoglu/Archiv

Istanbul (dpa) - Der Prozess um das verheerendste Grubenunglück in der Geschichte der Türkei mit 301 Toten wird fortgesetzt. Die Katastrophe ereignete sich im Mai 2014 in einem Kohlebergwerk im westtürkischen Soma.

Neben dem Vorstandsvorsitzenden der Betreibergesellschaft, Can Gürkan, drohen sieben weiteren Angeklagten lebenslange Haftstrafen.

Am Montag waren die Verhandlungen kurz nach Prozessauftakt im westtürkischen Akhisar vertagt worden. 8 der 45 Angeklagten sollten aus Sicherheitsgründen per Video-Übertragung in den Gerichtssaal zugeschaltet werden, dagegen war aber Einspruch erhoben worden. Nun sollen alle Angeklagten vor Ort angehört werden.

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