Katastrophenschutz im Einsatz

Mindestens zwei Tote nach Explosion in Feuerwerksfabrik - Arbeiter in Gebäude gefangen

Türkei, Explosionen
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In einer türkischen Fabrik für Feuerwerkskörper ereigneten sich am Freitag gleich mehrere Explosionen.

Am Freitag ereigneten sich in einer Fabrik für Feuerwerkskörper im Westen der Türkei gleich mehrere Explosionen. Zwei Menschen kamen dabei ums Leben, mehr als 70 wurden verletzt.

  • In einer Fabrik für Feuerwerkskörper im Westen der Türkei kam es am Freitag zu mehreren Explosionen. 
  • Dabei gab es mindestens zwei Todesopfer. Mehr als 70 Menschen wurden verletzt. 
  • Es sollen noch immer Arbeiter in der Fabrik eingeschlossen sein. Weitere Explosionen erschweren die Rettungseinsätze.  

Istanbul - In einer Fabrik für Feuerwerkskörper im westtürkischen Sakarya ist es am Freitag zu mehreren Explosionen gekommen. Dabei sind nach offiziellen Angaben zwei Menschen ums Leben gekommen. Präsident Recep Tayyip Erdogan bestätigte am Freitag in Istanbul, dass bei dem Vorfall über 70 Personen verletzt wurden. Eine Person sei schwer verletzt. Die Nachrichtenagentur AP meldete jedoch am Freitagnachmittag bereits vier Todesopfer aus der Türkei

Türkei: Mindestens Zwei Tote nach Explosion in Feuerwerksfabrik - noch immer Arbeiter eingeschlossen

Das Unglück soll sich am Freitagvormittag gegen 11 Uhr ereignet haben. Große Rauchwolken über der Fabrik waren kilometerweit zu sehen. Der Unglücksort liegt in der Nähe der Stadt Hendek in der nordwestlichen Provinz Sakarya. 

Erdogan sagte, insgesamt arbeiteten 189 Menschen in der Fabrik. Darüber hinaus gab er bekannt, dass aktuell noch Menschen in dem Gebäude eingeschlossen seien. Unklar ist, ob sich zum Zeitpunkt der Explosion alle Arbeiter in der Fabrik befanden. Die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu hatte gemeldet, dass 150 bis 200 Menschen in dem Gebäude eingeschlossen waren. Die Rettungsarbeiten der Einsatzkräfte würden dabei fortlaufend durch erneute Explosionen erschwert und verlangsamt.

Türkei: Mehrere Explosionen in Feuerwerksfabrik - Katastrophenschutz setzt Hubschrauber ein 

Nach Angaben des Gouverneurs der Provinz Sakarya, Cetin Oktay Kaldirim, waren 110 Tonnen explosive Stoffe in dem Gebäude gelagert. Er warnte vor giftigem Rauch, der durch den Brand ausgetreten sei. Fernsehbilder von vor Ort zeigten dichte Rauchwolken und Feuerwerk am Himmel. Immer wieder waren laute Explosionen zu hören. Einsatzkräfte der Katastrophenschutzbehörde Afad seien vor Ort und Helikopter im Einsatz. Die Gegend sei abgesperrt worden, hieß es. (dpa)

Im Zuge der Corona-Krise hat Bundesaußenminister Heiko Maas seinen türkischen Amtskollegen am Donnerstag in Berlin empfangen.

Unterdessen befindet sich der Libanon im Schockzustand: Eine gewaltige Explosion in Beirut* hat für immense Zerstörung gesorgt.

*Merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerkes

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