Amtliche Warnung in Heidelberg und Dossenheim

Medienbericht: Neue Theorie zu blauem Leitungswasser

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In Teilen Heidelbergs hat sich am Donnerstagmorgen das Leitungswasser blau gefärbt. (Symbolfoto)

In der Universitätsstadt Heidelberg hat es am Donnerstagmorgen eine amtliche Warnung gegeben. Der Grund: In Teilen der Stadt hat sich das Trinkwasser blau gefärbt! Jetzt gibt es Entwarnung.

Update, 15. Februar: Hängt das blaue Leitungswasser mit kleinsten Kalkpartikeln zusammen? Laut SWR hat Mineraloge und Geochemiker Tilmann Althaus diese Theorie. Die Nano-Kalkpartikel würden sich in bestimmten Gesteinsschichten bilden und im Wasser schweben. Fällt Licht auf die Mikrokristalle, wird das Licht gebrochen und das Wasser schimmert bläulich. Das Phänomen kenne man Althaus zufolge vom Blautopf in der Schwäbischen Alb. Der Rhein-Neckar-Kreis habe laut SWR die Theorie auch schon gehabt. Der Nachweis der Kleinstpartikel sei aber schwierig und zeitaufwändig.

Trinkwasser in Großstadt blau gefärbt - Warnung aufgehoben

Update um 17.40 Uhr: Die Warnung wegen des verunreinigten Wassers wurde aufgehoben.

Erstmeldung: Alarm in Großstadt! Trinkwasser blau gefärbt

Heidelberg/Dossenheim - Zunächst hatte es am Donnerstagmorgen (7. Februar) über die Warn-App NINA eine Warnung für die Gemeinde Dossenheim im Rhein-Neckar-Kreis in Baden-Württemberg über verunreinigtes Trinkwasser gegeben. Kurz darauf wurde die Warnung auf die benachbarte Großstadt Heidelberg (160.000 Einwohner) erweitert, wie HEIDELBERG24* berichtet.

Warnung: Leitungswasser in Heidelberg und Dossenheim nicht trinken

Wie das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises bestätigt, dass eine „bisher nicht identifizierte Substanz führt zu einer Blaufärbung des Trinkwassers“ führt. Auch von Duschen oder Hände waschen wird dringend abgeraten! Das Trinkwasser kann nur zur Toilettenspülung benutzt werden.

Ralph Adameit, stellvertretender Pressesprecher des Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, bestätigt die Warnmeldung: „Das Gesundheitsamt hat ein Labor beauftragt, das Trinkwasser zu untersuchen.“ Ob andere Gemeinden betroffen sind, wird derzeit geprüft. Man untersuche gerade, ob eine oder mehrere Versorgungsstellen betroffen sind und was der Ursprung der Verunreinigung ist.

Alle weiteren Entwicklung lesen Sie auf HEIDELBERG24.

*HEIDELBERG24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

rmx

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