Tierschützer empört über Zunahme an Tierversuchen

Bonn - Der Deutsche Tierschutzbund hat sich empört über die abermals gestiegene Zahl der Tierversuche in Deutschland gezeigt. Was die Kämpfer für die Rechte der Tiere der Politik vorwerfen:

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Die Zunahme um 70.000 auf 2,86 Millionen eingesetzte Tiere sei “das Fazit jahrelangen Aussitzens und ein politischer Skandal“, sagte der Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, Thomas Schröder, am Mittwoch in Bonn. “Den vielen Lippenbekenntnissen aus der Politik, Tierversuche eindämmen zu wollen, sind bisher keine Taten gefolgt.“

Schröder forderte ein Gesetz für den Umgang mit Labortieren. Versuche an Menschenaffen und sonstigen Affenarten sowie anderen Wirbeltieren, die zu schweren Leiden führen, sollten verboten werden.

dapd

Rubriklistenbild: © dpa

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