Long-Covid

Studie belegt: Corona mindert kognitive Fähigkeiten

Ein Gehirn aus Pappe hängt mit einem Schild „Außer Betrieb“ beim Karneval der Kulturen in Berlin aus.
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Einer britischen Studie zufolge kann eine Corona-Infektion die kognitive Leistungsfähigkeit von Betroffenen vermindern.

Eine britische Studie belegt die Befürchtungen von vielen Corona-Patienten: Eine Covid-Infektion kann zu Einschränkungen kognitiver Leistungen führen.

London – Die körperlichen Langzeitfolgen von Covid-19* sind schon seit längerem bekannt: Betroffene klagen über chronische Erschöpfung, Müdigkeit oder sogar Atemnot. Eine britische Studie hat nun nachgewiesen, dass sogar auf kognitiver Ebene Langzeitfolgen durch eine Corona-Erkrankung auftreten können. Im Zuge der Untersuchung wurden über 80.000 Menschen einer längeren Befragung und neun kognitiven Tests unterzogen. Etwa ein Achtel von ihnen waren davor bereits an Corona* erkrankt. Einige infizierten sich im Laufe der Studie mit der Lungenkrankheit, was die Ergebnisse jedoch zusätzlich präzisierte.

Insgesamt schnitten Personen, die eine Corona-Erkrankung bereits überstanden haben, in den Leistungstests schlechter ab als diejenigen, die noch nicht mit Covid-19 infiziert waren. Innerhalb der Tests wurden verschiedene Aspekte der menschlichen Kognition untersucht – unter anderem die Aufmerksamkeitsspanne der Probanden sowie die Fähigkeiten des Arbeitsgedächtnisses. Die britische Studie wurde am 22. Juli 2021 im Fachjournal „EClinicalMedicine“ von der „Lancet“-Gruppe veröffentlicht. Lesen Sie hier, welche Personengruppen von den kognitiven Langzeitwirkungen besonders betroffen sind*. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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