Quarantäne-Anordnung

„Geschlossene Einrichtung“: Stadt in Baden-Württemberg soll gedroht haben, Kinder bei Corona-Verdacht zu isolieren

Ein Junge mit Rucksack trägt Mundschutz, ein Elternteil steht hinter ihm.
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Die Stadt Bruchsal soll Eltern aufgefordert haben, Kinder bei Corona-Verdacht zu isolieren.

Das Gesundheitsamt Karlsruhe soll Familien dazu aufgefordert haben, ihre Kinder bei Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus in Quarantäne zu isolieren.

Bruchsal - In einer Grundschule in Bruchsal im Kreis Karlsruhe waren im Juli 46 Viertklässler in Quarantäne geschickt worden, nachdem eine Lehrerin positiv auf das Coronavirus getestet wurde.

Wie BW24* berichtet, soll das Gesundheitsamt Karlsruhe die Eltern dazu aufgefordert haben, ihre Kinder in Quarantäne von der Familie zu isolieren. Zudem soll angedroht worden sein, bei Zuwiderhandlung die Kinder zwangsweise in einer Einrichtung unterzubringen. Das Landratsamt Karlsruhe hat zu den Vorwürfen ein Statement veröffentlicht, aus dem hervorgeht, dass es sich dabei um einen Paragraphen des Infektionsschutzgesetzes handelt. Eine Trennung des Kindes von den Eltern sei zu keiner Zeit vorgesehen gewesen.

Um die Verbreitung des Coronavirus in Baden-Württemberg einzudämmen, waren die Schulen mehrere Wochen geschlossen. Seit der Öffnung kommt es vermehrt zu Neuinfektionen (BW24* berichtete). *BW24 ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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