Tankstelle abgebrannt

Sieben Tote und 130 Verletzte nach Explosionen in Ghana

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Die komplett niedergebrannte Tankstelle in der ghanaischen Hauptstadt Accra. 

Bei zwei Explosionen an einer Tankstelle in der ghanaischen Hauptstadt Accra sind mindestens sieben Menschen getötet und 132 weitere verletzt worden. Die meisten Verletzten hätten Brandwunden erlitten, erklärte am Sonntag der Sprecher der ghanaischen Feuerwehr, Billy Anaglatey.

Accra - Die Regierung erklärte, 68 der Verletzten wurden am Sonntag noch im Krankenhaus behandelt. Eine Untersuchung der Unglücksursache sei eingeleitet worden. Die Tankstelle an einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt im Norden der Stadt war demnach komplett niedergebrannt.

Örtliche Medien berichteten unter Berufung auf Augenzeugen, dass am Samstagabend zunächst ein Flüssiggas-Transporter neben der Tankstelle explodierte. Demnach griff das Feuer über und ließ die Tankstelle in einem weithin sichtbaren Feuerball explodieren.

"Ich habe einen lauten Knall gehört, und der Himmel färbte sich gelb. Dann gab es eine weitere Explosion, die auch meine Fenster erschütterte", sagte ein Anwohner, der etwa acht Kilometer entfernt vom Unglücksort lebt. Zahlreiche Autos und Lastwagen brannten den Berichten zufolge aus. Bei einer Tankstellenexplosion in Accra im Juni 2015 waren mehr als 100 Menschen ums Leben gekommen.

Ghanas stellvertretender Informationsminister Kojo Oppong Nkrumah sagte, es habe im Lauf der Nacht zum Sonntag noch weitere, kleinere Explosionen gegeben. Die Feuerwehr habe die Brände aber unter Kontrolle gebracht.

dpa

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