Blutbad in Colorado Springs

Schütze tötet sechs Geburtstagsgäste im US-Staat Colorado

Bluttat in Colorado
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Ein Schütze eröffnete das Feuer auf einer Geburtstagsparty in Colorado und tötete sechs Erwachsene, bevor er sich selbst tötete.

Ein Mann eröffnet während einer Geburtstagsparty im US-Staat Colorado das Feuer auf Gäste. Sechs Menschen werden getötet - unter ihnen auch der mutmaßliche Täter.

Washington (dpa) - Ein Mann hat bei einer Geburtstagsfeier in einer Wohnwagensiedlung im US-Staat Colorado das Feuer auf die Gäste eröffnet und sechs Menschen getötet.

Die Polizei habe beim Eintreffen am Tatort kurz nach Mitternacht am Sonntag (Ortszeit) sechs Leichen und einen schwer verletzten Mann vorgefunden, der später im Krankenhaus gestorben sei, erklärte die Behörde in Colorado Springs. Unter den Toten sei auch der mutmaßliche Schütze.

Die bei der Feier anwesenden Kinder blieben den Angaben zufolge unverletzt und kamen in die Obhut von Verwandten. Der mutmaßliche Täter sei der Freund eines weiblichen Opfers gewesen und habe sich nach dem Blutbad selbst erschossen, erklärte die Polizei. Ermittlungen zum Motiv laufen.

In den USA sind Schusswaffen weit verbreitet, die Regeln im Vergleich zu anderen Ländern vielerorts sehr lax. Die Gesundheitsbehörde CDC verzeichnete allein 2019 insgesamt 39.707 Schusswaffentote - also fast 110 Tote pro Tag. Bei rund 60 Prozent der Fälle handelte es sich um Selbsttötungen.

© dpa-infocom, dpa:210509-99-533460/2

Mitteilung Polizei

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