„Sandys größter Idiot“

Mann trotz Zyklon mit Jet-Ski unterwegs

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Ein Polizeiauto steht am Strand. Beamte versuchten im Angesicht von Zyklon "Sandy" Surfer und andere Sportler aus dem Wasser zu holen.

New York - Ein Mann ist mitten im Wirbelsturm "Sandy" mit seinem Jet-Ski im New Yorker Hafen herumgefahren. Das hat ihm den Titel "Sandys größter Idiot" eingebracht. Doch er war nicht der einzige Unvernünftige.

Die Sturmnacht von New York hatte ihre Helden - und auch ihren „Idioten“. So betitelten New Yorker Medien einen Mann, der am Montagabend (Ortszeit) mitten im Wirbelsturm „Sandy“ mit seinem Jet-Ski im New Yorker Hafen herumgefahren ist. „Der Typ muss völlig irre sein“, sagte eine Reporterin des Senders NBC. Etwa eine Stunde, bevor „Sandy“ auf Land traf, kreiste der Mann vergnügt durch die hohen Wellen.

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„Der Typ ist verrückt. Einfach nur verrückt“, sagte eine Sprecherin der Stadt. New Jersey auf der anderen Seite des Hafens hatte zuvor mit deutlichen Worten gemahnt, sich aus den gefährlichen Zonen zurückzuziehen: „Wenn Sie bleiben, sterben Sie. Und Sie sterben als sehr eigensüchtiger Mensch, weil Sie nicht an die Helfer denken, die kommen, wenn Sie verletzt sind oder Ihre Leiche bergen müssen.“

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Der Mann war jedoch nicht der einzige Unvernünftige: Auch zahlreiche Surfer und andere Wassersportler waren trotz meterhoher Wellen noch am späten Montagnachmittag ins Meer gegangen. Sie alle setzten ihr Leben aufs Spiel.

dpa

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