Aggressiver Rausch

Mann prügelt auf seinen Hund ein - und attackiert dann Polizei und Tierarzt

Hund Symbolbild
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Wenn unschuldige Tiere zum Opfer von Gewalt werden, muss die Polizei einschreiten (Symbolbild).

In der Nähe eines Schrebergartens im Kreis Lörrach beobachten Zeugen einen Mann, der offenbar alkoholisiert auf seinen Hund einschlägt. Als die Polizei eintrifft, wird der 43-Jährige auch den Beamten gegenüber aggressiv.

Efringen-Kirchen - Hunde gelten als die besten Freunde des Menschen. Doch nicht alle Zweibeiner behandeln ihre treuen Vierbeiner so, wie sie es verdienen. So ließ beispielsweise ein Mann in Baden-Württemberg seinen Hund bei brütender Hitze im Auto zurück* (BW24* berichtete). In Bayern musste die Polizei 20 verwahrloste Hunde aus einem Messie-Haus retten*. Nun kam es im Kreis Lörrach erneut zu einem erschreckenden Vorfall zwischen einem Hundebesitzer und seinem Tier.

Wie die Freiburger Polizei mitteilt, hätten Zeugen am vergangenen Samstag gemeldet, dass ein Mann in Efringen-Kirchen bei den Schrebergärten am Engebach auf einen Hund einschlug. Als die Polizeibeamten am Ort des Geschehens eintrafen und den augenscheinlich alkoholisierten Mann aufforderten, sein Grundstück zu verlassen, drohte er ihnen.

Hund kommt ins Tierheim, Besitzer in die Polizeiwache

Der Hund des 43-Jährigen wies äußerlich keine sichtbaren Verletzungen auf. Dennoch entschied das Veterinäramt, den Boxer-Labrador-Mischling in ein Tierheim zu bringen. Das brachte den Besitzer derart in Rage, dass er im aggressiven Rausch auf den anwesenden Tierarzt zu rannte. Auch als die Polizisten ihn daraufhin zu Boden brachten, leistete der Mann weiter Widerstand.

Letztlich schafften es die Beamten, den 43-Jährigen zu Boden zu ringen und dort zu fixieren. Da der Mann offensichtlich stark alkoholisiert war, nahm ihn die Polizei schließlich mit aufs Revier. Den Mann erwartet nun ein Ermittlungsverfahren. Grundlage dafür ist ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz sowie der Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

Leider kein Einzelfall: Gewalt gegenüber Tieren häuft sich

Der besagte Fall ist kein Einzelfall. Immer wieder werden Menschen gegenüber Tieren übergriffig. Erst kürzlich würgte ein Mann in Baden-Württemberg einen Polizeihund*, als er kontrolliert wurde. Besonders perfide ging auch ein Unbekannter im Kreis Tübingen vor wenigen Tagen vor, der einem Rehkitz das Maul zuklebte* - kurze Zeit später starb das gequälte Tier. *BW24 ist ein Angebot von Ippen.Media.

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