Explosionsgefahr auf Acker

Bei Ernte plötzlich Granate in der Hand: Zünder ist aktiv - dann macht Bauer großen Fehler

+
Ein Bauer geriet während der Kartoffel-Ernte bei Oldenburg in Lebensgefahr, als er plötzlich eine Granate statt einer Kartoffel in der Hand hielt

Bei der Ernte schwebte ein Bauer bei Oldenburg von einem Moment auf den anderen in Lebensgefahr, als er plötzlich eine Granate statt einer Kartoffel in der Hand hielt.

Oldenburg - Wie nordbuzz.de* berichtet,  befuhr ein Bauer bei Oldenburg am Freitag, 12. Oktober, gegen 10.30 Uhr, mit einem Kartoffel-Roder seinen gepachteten Acker, um die Ernte einzufahren. Aus heiterem Himmel tauchte laut Polizei auf dem sogenannten "Lesetisch", auf dem die Kartoffeln sortiert werden, neben den geernteten Erdäpfeln plötzlich eine Granate auf. Was der Bauer dann tat, brachte ihn in akute Lebensgefahr.

Oldenburg: Lebensgefährlicher Ernte-Fund: Plötzlich hält der Bauer Granate in der Hand 

Hollwegerfeld: Hier machte der Bauer seinen Horror-Fund

Verständlicherweise reagierte der Bauer auf den Horror-Fund bei Oldenburg nicht sehr besonnen, wodurch er sich jedoch in akute Lebensgefahr brachte. Als er bemerkte, dass er statt einer Kartoffel eine Granate in Händen hielt, warf er sie kurzerhand vom Roder auf den Acker. Wie die Experten vom Kampfmittelbeseitigungsdienst später vor Ort berichteten, war dieses Verhalten absolut lebensgefährlich und hätte tödliche Folgen haben können.

Horror-Fund während der Kartoffel-Ernte bei Oldenburg: Zünder der Granate war bereits aktiviert

Laut Experten war das Verhalten des Bauers hochgefährlich (Symbolbild)

Wie sich herausstellte war der Zünder der Granate aus dem zweiten Weltkrieg bereits aktiviert, als der Bauer den lebensgefährlichen Horror-Fund machte. Durch das Wegwerfen, hätte die Granate in direkter Nähe des Landwirtes explodieren können. Die Experten nahmen die Granate am frühen Nachmittag auf dem Acker in Augenschein und führten eine kontrollierte Sprengung herbei.

Granaten-Fund während der Kartoffel-Ernte bei Oldenburg: Experten erläutern richtiges Verhalten im Ernstfall

Im Zusammenhang mit den aktuellen Horror-Fund bei Oldenburg, bittet die Polizei noch einmal inständig darum, derartige potentiell lebensgefährliche Gegenstände wie die gefundene Granate nicht anzufassen oder ihre Position zu verändern. Jede Verlagerung des Gegenstands kann im Zweifelsfall dazu führen, dass dieser explodiert. In solchen Situationen wird geraten, den Gefahrenbereich umgehend zu verlassen und die Polizei per Notruf zu informieren.

*nordbuzz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Auch interessant:

Ein Albtraum-Unfall ereignete sich am frühen Samstagnachmittag auf einer Landstraße bei Osnabrück, als ein Motorrad beinahe ungebremst unter einen Traktor rutschte und eingeklemmt wurde.

Ein schlimmer Lkw-Unfall hat zu einer Umweltgefährdung sowie hohem Sachschaden und Verletzungen geführt. Ein Laster wurde dabei gegen eine Ampel geschleudert, wobei sein Tank abriss und 400 Liter Diesel ausliefen.

In Wilhelmshaven mussten Polizei und Feuerwehr einschreiten, als ein schon länger andauernder Nachbarschafts-Terror eskalierte. Ein Mann kletterte aufs Dach und bewarf die Einsatzkräfte mit Ziegeln.

Tödliches Ende eines heftigen Streits: Ein Fahrradfahrer hat am Montag in Hannover auf einen Fußgänger eingeprügelt - das Opfer stirbt am Donnerstag. Brisant: Der Verdächtige soll ein Kick-Boxer sein und ist zunächst wieder auf freiem Fuß.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf soester-anzeiger.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare