Nackte Skulpturen sorgen für Riesenandrang

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Eine der Skulpturen

Tübingen - Die Nacktskulpturen des Künstlers Evan Penny haben erst für Empörung gesorgt - und der Tübinger Kunsthalle dann Zulauf beschert.

An diesem Sonntag geht nach drei Monaten die Schau “Re Figured“ zu Ende. Vor allem durch das Werbeplakat mit der Skulptur eines nackten Mannes hatte die Ausstellung für Aufregung gesorgt. Einigen Behörden schien das Kunstwerk so anstößig, dass die Poster im Stuttgarter Stadtgebiet tagelang nicht aufgehängt werden durften.

Die überlebensgroßen Skulpturen, in denen der 1953 in Südafrika geborene Künstler Menschen scheinbar realistisch und doch verzerrt darstellt, hätten viele der rund 8500 Besucher wirklich begeistert, sagte Kurator Daniel Schreiber am Freitag. Von einer “faszinierenden Horrorshow“ habe einer im Gästebuch geschwärmt.

Die Schau in der Kunsthalle Tübingen war die erste europäische Ausstellung Pennys, der in Toronto lebt und arbeitet. Sie wird nun eine Reise durch mehrere Museen in Europa und Nordamerika antreten.

dpa

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