Starker Wirbelsturm

Mehr als 660 Fischer einen Monat nach Zyklon "Ockhi" in Indien weiter vermisst

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Der Wirbelsturm „Ockhi“ hat Indien ziemlich zugesetzt.

Einen Monat nach dem Durchzug des verheerenden Wirbelsturms "Ockhi" in Indien und Sri Lanka werden nach Angaben der indischen Regierung noch immer mehr als 660 Fischer vermisst.

Neu-Delhi - Verteidigungsministerin Nirmala Sitharaman sagte am Mittwoch im Parlament in Neu Delhi, es würden noch 400 Fischer aus dem Bundesstaat Tamil Nadu und weitere 261 Fischer aus Kerala vermisst

Ob sie vermutlich tot sind, sagte die Ministerin nicht. Der Zyklon "Ockhi", der ab dem 29. November in der Region wütete, hat nach offiziellen Angaben mehr als 250 Menschen das Leben gekostet, darunter 27 in Sri Lanka. 

Das indische Militär und andere Rettungsdienste hätten mehr als 840 Menschen gerettet, sagte Sitharaman. Der Wirbelsturm hatte hunderte Fischer in ihren kleinen Booten überrascht. Den Behörden wurde vorgeworfen, die Menschen nicht rechtzeitig gewarnt und nicht genügend Anstrengungen bei der Suche nach Vermissten unternommen zu haben.

"Ockhi" war vom Golf von Bengalen über Südindien und Sri Lanka hinweggefegt, bevor er ins Arabische Meer weiterzog. Die indische Ostküste, wo auch die Metropole Chennai liegt, wird zwischen April und Dezember immer wieder von schweren Stürmen heimgesucht.

afp

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