Panik und Leichtverletzte

Laptop-Explosion in Madrider Metro löst kurzzeitig Panik aus

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Polizisten und lokale Beamte arbeiten an dem Ort, an dem sich eine Explosion in einem Waggon der Madrider U-Bahn ereignet hat.

Plötzlich qualmt es in einem U-Bahn-Wagen in Madrid aus einer Laptoptasche. Angst macht sich breit - denn Fahrgäste glauben an ein Attentat. Was ist passiert?

Madrid - Die Explosion eines Laptops in einem Waggon der Madrider U-Bahn hat bei Passagieren kurzzeitig Panik ausgelöst.

Es sei zu starker Rauchentwicklung gekommen, weshalb der Zug am Montagmorgen geräumt werden musste, sagte ein Sprecher der Notdienste in der spanischen Hauptstadt der Deutschen Presse-Agentur. Etwa ein Dutzend Menschen wurde ärztlich behandelt. Einige Fahrgäste litten demnach unter Angstzuständen, andere trugen Rauchvergiftungen davon.

Unter den Leichtverletzten sei auch die Frau, deren Computer plötzlich in ihrer Tasche zu brennen begonnen habe, hieß es. Die Ursache war zunächst unklar. Medien hatten zunächst von sechs Leichtverletzten gesprochen.

Einige Fahrgäste hätten Panik bekommen, weil sie dachten, dass es sich um einen Anschlag handele. "Es gab Angst und Spannungen, weil niemand genau wusste, was passiert war", erklärte der Sprecher. Die U-Bahn-Linie 9 wurde vorübergehend gestoppt, während die Passagiere des betroffenen Zuges zu Fuß die 100 Meter zur nächsten Haltestelle zurücklegen mussten. Nach Angaben der Madrider Metro wurden die Fahrten aber nach kurzer Zeit wieder aufgenommen.

dpa

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